Waltenschwil
Einer machte mehr Höhenmeter als die Aargauer Bike-Weltmeisterin: So erfolgreich war die Challenge 878 am Lindenberg

Nachdem der Verein Top-Challenge aus Waltenschwil bereits im Vorjahr über 21'000 Franken an die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe überweisen durfte, sind es in diesem Jahr über 22'000 Franken für einen wohltätigen Zweck. Über 60 Teilnehmende pedalten dazu am Lindenberg.

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Waren massgeblich am Erfolg der Challenge 878 beteiligt: (v.l.n.r.) Organisator Markus Büchi, Pius Häfliger und Esther Süss.

Waren massgeblich am Erfolg der Challenge 878 beteiligt: (v.l.n.r.) Organisator Markus Büchi, Pius Häfliger und Esther Süss.

zvg

Markus Büchi, Brigitte Stäger und Michael Büchi sind überwältigt von der Leistung der 63 Fahrerinnen und Fahrer, die am Pfingstsamstag möglichst oft versucht haben, den höchsten Punkt vom Lindenberg auf 878 Meter über Meer zu überqueren. Rund 160 Überquerungen auf selbst ausgewählten Strecken wurden während zehn Stunden gezählt und dabei 78’154 Höhenmeter und 3173 Kilometer zurückgelegt.

Die Fahrer haben sich im Vorfeld der sogenannten Challenge 878 ihre persönlichen Fahrtensponsoren gesucht oder haben sich selbst mit einem Spendenbetrag motiviert. Wer nicht ortskundig war, konnte sich dem Mountainbike-Veranstalter Tourkultur aus Hausen anschliessen und dabei seine Höhenmeter sammeln.

Neben der Betreuung der Fahrer und anderer organisatorischen Aufgaben haben es sich Markus Büchi und Brigitte Stäger nicht nehmen lassen, selbst in die Pedalen zu treten und dabei gemeinsam 5000 Höhenmeter zu sammeln.

Titel des Bergkönigs 2022 geht an Hansueli Brechbühler

Wer an diesem Tag seine Grenzen ausloten wollte, hatte die Möglichkeit, sich an das Hinterrad der Aargauer Marathon-Weltmeisterin von 2010, Esther Süss aus Küttigen, zu heften. Sie war zusammen mit ihrem Team für ihre Herzensangelegenheit «I love Boobies» unterwegs. Neben knapp 19’000 Franken für die kranken und beeinträchtigten Kinder der Stiftung Sternschnuppe werden auch rund 3300 Franken den Weg nach Afrika finden, um den Frauen dort bei der Brustkrebsvorsorge zu helfen.

Die Krone des Bergkönigs 2022 ging dieses Jahr nach Waltenschwil zu Hansueli Brechbühler mit 3245 Höhenmetern vor Esther Süss mit 3140 und Pius Häfliger mit 3017. (az)