Widen
Geschützter Wohnbereich: Beletage im Alterszentrum Burkertsmatt

Das Dachgeschoss des Alterszentrums Burkertsmatt ist in einen geschützten Bereich umgebaut worden. Die Beletage bietet jetzt Platz für 15 demente Bewohnerinnen und Bewohner.

Walter Christen
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Brigitte Weibel, Leiterin Pflege und Betreuung, und Direktor Roger Cébe in einem der neuen Zimmer der Beletage im Alterszentrum Burkertsmatt in Widen. chr

Brigitte Weibel, Leiterin Pflege und Betreuung, und Direktor Roger Cébe in einem der neuen Zimmer der Beletage im Alterszentrum Burkertsmatt in Widen. chr

Das 1995 eröffnete Alterszentrum Burkertsmatt in Widen wird laufend den neusten Erfordernissen in der Betagtenbetreuung und -pflege angepasst. Beim aktuellen Um- und Ausbau handelt es sich um das fünfte Obergeschoss der Liegenschaft mit einer Fläche von 550 Quadratmetern. Vorher befanden sich auf dem Dachgeschoss eine Dienstwohnung sowie 6 Einzelzimmer. Dort ist nun nach rund 8 Monaten Bauzeit ein geschützter Bereich für demente Bewohnerinnen und Bewohner entstanden. Es handelt sich um 6 behaglich eingerichtete Zweierzimmer und zusätzlich um 3 Einzelzimmer für Tages-Nachtaufenthalte sowie als Ferienzimmer. Es besteht somit ein bedarfsgerechtes Wohnangebot für insgesamt 15 Personen.

Nach der feierlichen Einweihung mit Schlüsselübergabe und dem Tag der offenen Tür, soll die Beletage schliesslich am 10. Juli bezogen werden.

Nachdem der Vorstand des Gemeindeverbandes Regionale Alterszentren Bremgarten, Mutschellen, Kelleramt dem Bauvorhaben zugestimmt hat, bewilligte die Abgeordnetenversammlung am 10. November 2016 den Umbaukredit von 560 000 Franken. Das Projekt stand intern unter der Leitung von Brigitte Weibel, Geschäftsleitungsmitglied und Leiterin Pflege und Betreuung. Sie äusserte sich im Rahmen der Einweihungsfeier positiv über die von allen Beteiligten erbrachten Leistungen.

Direktor Roger Cébe bezeichnete die planerische und handwerkliche Arbeit als beeindruckend: «Nicht als Konkurrenz zu bestehenden Institutionen, sondern als Angebotserweiterung für die heutigen und künftigen Bewohner ist der Umbau zu betrachten.»

Der Vizepräsident des Gemeindeverbandes Regionale Alterszentren, Gemeindeammann Christian Baumann aus Zufikon, hielt in seiner Ansprache fest, dass sich der Vorstand für das Projekt entschieden habe, weil es einem Bedürfnis entspreche: «Denn Demenz ist heute der häufigste Faktor von Pflegebedürftigkeit im Alter.»