Muri
Drei Tage Vollsperrung für den neuen Turbo-Kreisel

Der Kreisel Muripark wird erst in den Herbstferien umgebaut. Dafür braucht der Bau nicht fünf Wochen, sondern nur drei Tage, wie das Departement Bau, Verkehr und Umwelt festhält.

Eddy Schambron
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Der Kreisel Muripark wird im Herbst saniert und ausgebaut.

Der Kreisel Muripark wird im Herbst saniert und ausgebaut.

Eddy Schambron

Eigentlich war geplant, den Kreisel in etwa fünf Wochen Bauzeit in den Sommerferien zu sanieren und zu einem sogenannten Turbo-Kreisel umzubauen. Jetzt findet der Umbau an nur drei Tagen in den Herbstferien statt: von Freitagabend bis Montagmorgen. Allerdings unter Vollsperrung. «Mit der komprimierten Bauweise können die Behinderungen sehr kurz gehalten und die Beeinträchtigungen minimiert werden», hält Andreas Stockinger, Projektleiter Abteilung Tiefbau des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, fest. Die nötigen Vorarbeiten können ausserhalb des Verkehrs erfolgen.

Der Kreisel Muripark ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt der Gemeinde. Der Fahrbahnbelag und die Randabschlüsse der Inseln sind in einem sehr schlechten Zustand und müssen saniert werden. Zudem soll der Kreisel so weit angepasst werden, dass das zukünftige Kreiselregime als Versuchsbetrieb mit einem sogenannten Turbokreisel eingeführt werden kann. Damit könne eine Leistungssteigerung von etwa 10 bis 15 Prozent erreicht werden – bei durchschnittlich 14'000 Fahrzeugen pro Tag auf der Aarauer- und Luzernerstrasse sowie 10'000 Fahrzeugen auf der Zürcherstrasse eine wesentliche Verbesserung.

Nicht viel Platz

Viele Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrsführung gibt es nicht, denn die Platzverhältnisse sind eng. Aber das Auge des heutigen Kreisels ist recht gross. Mit dessen Verkleinerung ist es möglich, zusätzliche Fahrspuren zu realisieren, eben den Turbokreisel. Beispiel: Von der Aarauerstrasse herkommend, spurt derjenige, der Richtung Seetalstrasse abbiegen will, ganz rechts ein, derjenige, der Richtung Luzerner- oder Zürcherstrasse fahren will, nimmt die Innenspur des Kreisels. Das funktioniert auch in der Gegenrichtung und von der Zürcherstrasse her. Durch den Versuchsbetrieb könne das neue Regime überprüft und gegebenenfalls – im Hinblick auf einen definitiven Ausbau – optimiert werden, hält das Departement Verkehr und Umwelt fest. Die bestehenden Fussgängerübergänge bleiben, alle mit einer Mittelinsel als Querungshilfe, bestehen. Zudem sollen die Lichtverhältnisse verbessert werden.

Anders wird beim Knotenausbau Luzernerstrasse/Industriestrasse (Luwa/Coop Tankstelle) verfahren. Die Verzweigung Luzernerstrasse/Industriestrasse wird von Montag, 9. Juli, bis Freitag, 31. August, ausgebaut. Dabei können Behinderungen bei der Ein- und Ausfahrt entstehen. Für Fussgängerinnen und Fussgänger ist eine Umleitung signalisiert. Genauere Informationen werden nächste Woche in den Medien publiziert.

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