Ringen
Die Freiämter Ringer behaupten die Tabellenspitze

In der dritten Runde schlug das Team von Trainer Adi Bucher im Auswärtskampf den amtierenden Meister Willisau dank 7:3 Siegen auf der Matte mit 23:12 Punkten.

Wolfgang Rytz
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Ringerstaffel Freiamt - Willisau 17:21. Randy Vock (rotes Dress) verliert gegen Kilian Aregger mit 5:9.

Ringerstaffel Freiamt - Willisau 17:21. Randy Vock (rotes Dress) verliert gegen Kilian Aregger mit 5:9.

Ruedi Burkart

Die Luzerner verloren bereits den Vergleich auf der Waage. Freiamt hatte kurzfristig Randy Vock, der am Mittwoch die Militärweltmeisterschaft bestritten hatte, aus Mazedonien eingeflogen. Bei Willisau fiel nebst drei verletzten Teamstützen ein vierter Siegringer infolge Übergewichts aus.

Freiämter Entdeckung

Entsprechend legten die Aargauer Gäste gleich mit drei Siegen los, wobei der Schwinger-Ringer Roman Zurfluh ein weiteres Mal über sich hinauswuchs, obwohl er zurzeit die Rekrutenschule absolviert und seine Trainingsmöglichkeiten dort wohl kaum ganz optimal sind. Der Dietwiler wendete das Blatt kurz vor dem Ablauf der Zeit.Vor der Pause erhöhte Randy Vock mit einem klaren Sieg gegen den aktuellen Schweizer Meister in dieser Gewichtsklasse, Lukas Bossert, auf 11:6 für Freiamt.

Als «Mann des Abends» bezeichnete Adi Bucher den Zuzug Marc Weber. Dieser sprang in Willisau für den erkrankten Manuel Stierli in die Bresche. Trotz körperlichem Nachteil und einem schnellen Rückstand kämpfte der Egliswiler Junior entschlossen weiter. Nach sechs Minuten liess sich Weber als verdienter Sieger feiern. Zwei Niederlagen brachten Willisau auf 12:15 Mannschaftspunkte heran, doch dem Freiämter Schlussfeuerwerk bis 74 kg war der Meister nicht gewachsen. Manuel Jakob und Pascal Strebel gewannen vorzeitig.

«Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden, aber nicht mit allen Ringern», bilanzierte Bucher. Damit sprach er den Patzer von Jayan Göcmen und die schwachen Vorstellungen von Thomas Wild und Pascal Gurtner an.

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