Brugg
Unterwegs am Stadtfest Brugg mit den Samaritern

Gemütliche Stimmung am Freitagabend gegen 23 Uhr auf dem Sanitätsposten in der Alten Post. 18 Mitglieder des Samaritervereins Brugg schieben hier Schicht. Fast immer dabei ist Stefan Gitz.

Claudia Meier
Drucken
Teilen
Der Sanitätsposten in der alten Post
7 Bilder
Lächeln
Unterwegs am Stadtfest Brugg mit den Samaritern
Ein Bijoux – die Wiener-Prater-Geisterbahn
Big Flight – eine Wucht
Polizisten im Luna-Park
Die Entsorungsstelle wird geleert

Der Sanitätsposten in der alten Post

Clauda Meier

Der Posten wirkt wie eine kleine Studentenbude: Auf einem Tisch stehen Kaffeemaschine und Kuchen; auf einem anderen Ersthilfe-Utensilien. In der Ecke warten vier Feldbetten auf Patienten. Eine junge Frau fragt nach einem Heftpflaster.

Dann ziehen wir trotz starkem Regen als kleines Grüppchen los. Der Blick der Samariter schweift nach rechts und nach links. Es ist ruhig. Die meisten Festbesucher haben sich in die Beizen und Bars verzogen.

Beim Amtshaus fällt der Entschluss, sich für die Lichtprojektion von Gerry Hofstetter im Rathaus fotografieren zu lassen. Gesagt, getan. Stefan Gitz, Simona Roth und Rita H. Steiger, Präsidentin des Samaritervereins Brugg, lächeln in die Kamera. Zuvor wagten sich an diesem Abend nur acht andere Personen vor die Linse. Das sei eigentlich gar nicht schlecht, sagt Hofstetter, der das Fotoshooting vom Regiesessel aus beobachtet. Es brauche viel Mut, sich an eine Hausfassade projizieren zu lassen.

Uiuiui, jetzt gehts dann los
8 Bilder
Sowas sieht man zum Glück selten
Gute, Freundinnen, coole Bahnen
Slam-Poet Renato Kaiser auf der Jäggi-Bühne
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung
Einsatzdemo der Feuerwehr Brugg
Calypso-Bahn im Luna-Park
Die Rottweiler-Stadtmusikanten in der Füürwehr-Beiz

Uiuiui, jetzt gehts dann los

Tabea Baumgartner

Entlang der dunklen Spiegelgasse gehts weiter zum Luna-Park. Kaum Leute. Einige Bahnen sind zugedeckt und fahren gar nicht. Wir stehen vor der Wiener-Prater-Geisterbahn und werden weich. Doch, das muss jetzt einfach sein. In dieser nostalgischen Bahn wollen wir nachschauen, ob alle Geister munter und fit sind. Nach wenigen Minuten ist der Spuk vorbei und alle sind glücklich.

An einem Stand mit Plüschtierchen erhaschen wir den Blick auf drei Polizisten. Vorsichtig waten wir durch grosse Pfützen und verwaiste Strässchen zurück in die Partymeile. Vor der Konzertbühne auf dem Neumarkt-Platz trotzen ein paar AC/DC-Fans dem Regen und saugen die letzten Lieder der Aargauer Coverband Heissi Schissi wie ein Schwamm auf.

Um Mitternacht ist der Infostand im Epizentrum bereits geschlossen. Nass und durchkühlt gehen wir zurück zum Amtshaus. Das Foto ist in der Zwischenzeit bearbeitet und wird durchleuchtet. Auch an der Hausfassade können Samariter ihre Präsenz markieren.

Ganz anders fällt das Festbummelfazit am Samstagabend aus. Kaum hat es aufgehört zu regnen, strömt das neugierige und gut gelaunte Festvolk aus allen Ecken nach Brugg – wo alles zusammenfliesst: Flusswasser, Wein, Bier und Mango Lassi. Der Luna-Park ist nicht wieder zu erkennen. Einziger Wermutstropfen: Als wir um 21.30 Uhr das Geisterhaus der Pfadi aufsuchen wollen, ist dieses bereits geschlossen. Langweilig wird es trotzdem nicht.Kommentar rechts

Aktuelle Nachrichten