Tötungsdelikt
Leichenfund am Bruggerberg: Sieben Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen

Die Umstände, die zum Tod des 24-jährigen D.D. geführt haben, bleiben unklar. Die Sonderkommission der Polizei geht sieben Hinweisen aus der Bevölkerung nach.

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Knapp ein Jahr nach dem Leichenfund am Bruggerberg richteten sich Staatsanwaltschaft und Polizei mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit. Die Behörden gehen davon aus, dass der damals 24-jährige D. D. aus Hüntwangen (ZH) ermordet wurde. Sieben Hinweise aus der Bevölkerung seien seit Montag eingegangen, teilt Fiona Strebel, Mediensprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft, auf Anfrage mit. Die Polizei hat zur Klärung des Delikts eine Sonderkommission eingesetzt. Diese werde den Hinweisen nun nachgehen, so Strebel.

D. galt bereits ein Jahr vor dem Fund als vermisst. Zuletzt wurde er im April 2019 in Windisch gesehen. Im April 2020 fanden Passanten seine sterblichen Überreste in einer alten Sandsteinhöhle am Bruggerberg. Ob D. bereits zum Zeitpunkt seines Verschwindens Opfer eines Tötungsdelikts wurde und wie lange seine Leiche in der Höhle lag, konnte Strebel nicht beantworten: «Aus ermittlungstaktischen Gründen können wir derzeit keinerlei Angaben zu den bisher gewonnenen Erkenntnissen machen.»

Hinweise nimmt die Kantonspolizei Aargau unter Tel. 062 835 81 81 entgegen.