Mit der Überweisung von 60’000 Franken sei ein grosser Teil der eingeklagten Deliktsumme an die Gemeinde zurückerstattet worden, schreibt der Gemeinderat in der neusten Ausgabe der «Thalner Dorfziitig». Die Exekutive werde die Forderungen für die eigenen Aufwendungen demnächst beziffern und so schliesslich die gesamte Schadenssumme festlegen können, heisst es im Mitteilungsblatt an die Dorfbevölkerung weiter.

Rückblick: Anfang März sorgte die 800-Seelen-Gemeinde im Schenkenbergertal für Schlagzeilen. Die Finanzverwalterin hatte ihre Stelle nach eineinhalb Jahren gekündigt. Wegen Unregelmässigkeiten in der Buchführung und im Zahlungsverkehr auf der Finanzverwaltung reichte der Gemeinderat später bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige ein. Damals war von einer Deliktsumme in der Höhe von mehreren 10’000 Franken die Rede. Die pendenten Arbeiten wurden mit der Hilfe eines externen Treuhänders aufgearbeitet.

Die 32-jährige Ex-Finanzleiterin musste eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen und gestand die Tat. Die Hobby-Rennfahrerin leistete sich einen teuren Lebensstil mit Töffs und einem Sportwagen. Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach beschlagnahmte die Fahrzeuge und ermittelte wegen Urkundenfälschung, Betrug und Geldwäscherei. (az)

Ex-Finanzverwalterin zahlt veruntreutes Geld zurück

Ex-Finanzverwalterin zahlt veruntreutes Geld zurück

Ehemalige Finanzverwalterin zahlt der Gemeinde 60‘000 Franken zurück. Sie hatte einen fünfstelligen Betrag veruntreut. Den Rest will die reuige Frau auch noch zurückzahlen.