Villigen
Joël Mesot bleibt weitere vier Jahre Direktor des Paul Scherrer Instituts

Der Bundesrat hat auf Antrag des ETH-Rats den Direktor des Paul Scherrer Instituts PSI, Joël Mesot, für weitere vier Jahre wiedergewählt. Bundesrat und ETH sind mit dem Wirkend des 47-jähirgen PSI-Chefs hoch zufrieden.

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Joël Mesot bleibt Direktor des PSI

Joël Mesot bleibt Direktor des PSI

Keystone

Unter der Leitung von Joël Mesot habe das PSI seine Spitzenposition weltweit gestärkt, hält der Bundesrat in einer Mitteilung fest.

Das PSI habe seine Brückenfunktion zwischen Lehre und Industrie in den vergangenen Jahren verstärken dank Mesots grossen Engagements für die Forschung auf den Gebieten Materie und Material, Mensch und Gesundheit sowie Energie und Umwelt ausbauen könnte.

Mesot hat in den Augen seiner Chefs auch die Prioritäten richtig gesetzt. Erwähnt wird dabei der Freien-Elektronen-Röntgenlaser SwissFEL. Mit der Fokussierung auf SwissFEL sichere Mesot dem PSI auch in den nächsten Jahren einen Spitzenplatz in der internationalen Forschung und der Schweiz Forschungsinfrastrukturen mit internationaler Ausstrahlung, heisst es in der Mitteilung weiter.
Mesot studierte Physik und promovierte 1992 an der ETH Zürich. Seit 2004 arbeitet er am PSI, seit 2008 als Direktor. Seit Juli 2010 ist der 47jährige Festkörperphysiker zudem Mitglied des ETH-Rats, des strategischen Führungs- und Aufsichtsgremiums des ETH-Bereichs.