Brugg
Im Geissenschachen wird eine Stadt aus dem Boden gestampft

Vor den Toren Bruggs entsteht jetzt die JublaCity. Erstmals seit 1957 findet das Kantonstreffen von Jungwacht Blauring wieder in Brugg statt. Ein Treffen in diesem Ausmass findet nur alle zehn Jahre statt und dafür gibt es gute Gründe.

Claudia Meier
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Die JublaCity wird aufgebaut
7 Bilder
Hier wird das Stadttor gebaut
Die JublaCity wächst und wächst
Helfer sind überall willkommen
Das Brillengeschäft Zur blinden Kuh steht bereits
Gabriel Wietlisbach, Ressort Infrastruktur und Technik, und Kathrin Schmid, Presseverantwortliche, studieren den Stadtplan der JublaCity
Die Bühne steht und ein weiterer Bau entsteht

Die JublaCity wird aufgebaut

Claudia Meier

Erleichtert blickt die Presseverantwortliche Kathrin Schmid über die Grünfläche im Geissenschachen: «Wir haben Glück. Die Wetterprognosen fürs Wochenende sind hervorragend.» Überall wird gebohrt, gehämmert oder im Team ein Zirkuszelt aufgestellt. Die Vorbereitungen für das Kantonstreffen von Jungwacht Blauring, wie es nur alle zehn Jahre stattfindet, laufen auf Hochtouren. Erwartet werden über 2500 Jugendliche, Leiter und Helfer.

Die Vorfreude wächst stündlich

Das Kantonstreffen findet erst seit 1982 zusammen mit dem Blauring statt. Dass sich die Scharen aus allen Regionen im Aargau nur alle zehn Jahre zu einem erlebnisreichen Wochenende treffen, hat gute Gründe. «Der Aufwand für die Organisation ist riesig. Die Scharen sind in den Jahren zwischen den Kantonstreffen auch mit eigenen Aktivitäten gut ausgelastet», sagt Remo Fischer vom Ressort Öffentlichkeitsarbeit.

JublaCity: Strassensperrung

Vom Freitag, 7. September ab 14 Uhr bis Sonntag, 9. September um 18 Uhr findet im Brugger Geissenschachen das Kantonstreffen JublaCity von Jungwacht Blauring Aargau statt. Die Jugendorganisation bietet ein Wochenendprogramm für über 2500 Kinder, Leitende und Helfende aus den rund 70 Aargauer Scharen. Deshalb sind während dieser Zeit in Brugg folgende Strassen gesperrt: Au-feldstrasse ab Auhofweg, Militärstrasse ab Auhofweg, Ägerter-strasse (Richtung Aufeldstrasse) ab Ägerterstrasse 21 sowie Ländlistrasse ab Verzweigung Aufeld-strasse/Militärstrasse. Die Strassensperrungen sind entsprechend gekennzeichnet. (az)

Bereits seit drei Jahren hilft Schmid bei den Vorbereitungen mit. «Manchmal sahen wir das Ziel nicht mehr vor Augen, aber jetzt wächst die Vorfreude auf das Kantonstreffen von Stunde zu Stunde», so Schmid.

Ehemalige sorgen für Leben in der Altstadt

Diese Vorfreude ist auch bei den vielen fleissigen Aufbauhelfern vor Ort gut spürbar. Viele haben extra für den Auf- und Abbau Ferien genommen. Am Abend wird die Crew jeweils mit weiteren Helfern aus den Scharen verstärkt.

Die Stadtteile CitySport, CityCube und CityLife nehmen schnell Form an. Unverzichtbar bleibt der regelmässige Kontrollblick auf den Stadtplan, damit ja nichts vergessen geht. Zu einer richtigen Stadt gehört eine lebhafte Altstadt. Diese darf natürlich auch in der JublaCity nicht fehlen. Es ist der Ort, wo Ehemalige ein Café und ein Museum betreiben.

Lernen fürs Leben

Was wird wohl nach dem Grossanlass zurückbleiben? «Das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Melodie des JublaCity-Songs werden hoffentlich bestehen bleiben», wünscht sich Fischer. «Was materiell übrig bleibt, werden wir den Scharen weitergeben», so Schmid und ergänzt: «Es ist schön, wenn unsere Arbeit in der Jubla geschätzt wird. Man lernt so viel fürs Leben.»

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