Brugg
Glühbirnen sind Schnee von gestern!

Bei der Brugger Weihnachtsbeleuchtung kommen stromsparende LED-Lampen zum Einsatz. Damit konnte der Energieverbrauch massiv reduziert werden.

Michael Hunziker
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Auch in der Altstadt beim schwarzen Turm leuchten die LED-Lampen. Durch die moderne Technik ist der Energieverbrauch um über 90Prozent gesunken. MHU

Auch in der Altstadt beim schwarzen Turm leuchten die LED-Lampen. Durch die moderne Technik ist der Energieverbrauch um über 90Prozent gesunken. MHU

Michael Hunziker

Advent, Advent ... so richtig besinnliche Stimmung will in der hektischen Vorweihnachtszeit zwar noch nicht aufkommen. Für Glanz und Freude bei den Passanten in Bruggs Strassen sorgt immerhin die Weihnachtsbeleuchtung.

Ihr Erscheinungsbild hat sich in den letzten Jahren zwar nicht verändert, die Technik aber schon. Verwendet werden heute moderne LED-Lampen. Die Erfahrungen sind positiv, sagt Margot Keist, Leiterin Marketing beim Energieversorger IBB. Es handle sich um spezielle, wasserdichte Leuchtmittel.

Im Vergleich zu früher konnte der Energieverbrauch massiv, um über 90 Prozent reduziert werden. Bei den alten 15-Watt-Glühlampen war die Rede von rund 20 000 Kilowattstunden, bei den heutigen 2-Watt-LED-Lampen sind es nur noch 2700 Kilowattstunden. Die gesamte Leistung ist von 30 Kilowatt auf 4 Kilowatt gesunken. Für die Weihnachtsbeleuchtung wird übrigens zu 100 Prozent auf IBB-Naturstrom gesetzt: 95 Prozent Wasser, 5 Prozent Photovoltaik.

Neue IBB-Hebebühne bewährt sich

Die Montage der Sterne und Girlanden – verteilt über das ganze Stadtgebiet – erfolgte Ende November und dauerte alles in allem vier Arbeitstage. Erstmals zum Einsatz kam übrigens die neue Hebebühne. Mit der Arbeitshöhe von 23 Metern sei die IBB flexibler und könne die Tätigkeiten auch über parkierte Fahrzeuge oder von der anderen Strassenseite aus durchführen, erklärt Margot Keist. «Von der höheren Sicherheit und Effizienz profitieren die IBB-Mitarbeiter wie auch der öffentliche Verkehr.»