Brugg
Quartierfeste und Blumenschmuck: So sieht die Alternative zum traditionellen Jugendfest aus

Unter dem Motto «Brugg blüht» wird das ganze Stadtgebiet Mitte Juni mit Blumen geschmückt. Damit vor den Sommerferien trotz der Absage des Rutenzugs noch etwas Jugendfeststimmung aufkommt, hat sich die Entscheidungsträger für Kinder und Erwachsene etwas einfallen lassen.

Claudia Meier
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In der Zeit der Jugendfestwoche werden auch dieses Jahr Rundkränze aufgestellt.

In der Zeit der Jugendfestwoche werden auch dieses Jahr Rundkränze aufgestellt.

Bild: Archiv AZ

Coronabedingt musste der Stadtrat den Rutenzug und die Morgenfeier bereits im April zum zweiten Mal absagen. Letztes Jahr sorgte die Kunstinstallation Jugendfest(t)raum im Brugger Salzhaus für einen kleinen Festersatz. In den Genuss dieser multimedialen Show kam allerdings nur ein kleines Publikum. Vom diesjährigen Alternativprogramm sollen viel mehr Leute etwas merken. In einer Mitteilung schreibt der Stadtrat:

«Die Jugendfestaktivitäten werden mehrheitlich in den Schulen stattfinden.»

Der Unterricht dauert in diesem Jahr bis am Dienstag, 29. Juni. Nach einer eintägigen Vorbereitung feiert jede Schuleinheit am Donnerstag, 1. Juli, ihr eigenes Fest mit schulinternen Aktivitäten. Nachdem die Schülerinnen und Schüler das Jugendfestbrot und den Jugendfestbatzen in Empfang genommen haben, werden sie am Nachmittag in die wohlverdienten Sommerferien entlassen.

Die Stadt offeriert den Freiwilligen eine Verpflegung

Rund um den 1. Juli soll auch die Bevölkerung ans Jugendfest erinnert werden. Unter dem Motto «Brugg blüht» werden bereits Mitte Juni im ganzen Stadtgebiet 100 Bigbags aufgestellt, die mit sommerlichen Blumen gefüllt sind. Diese Blumenbehälter bleiben nach Möglichkeit bis in den Herbst stehen. Ausserdem wird die Stadt in der Zeit der Jugendfestwoche beflaggt und es werden Rundkränze aufhängt.

Fürs Kränzen vom Samstag, 26. Juni, ab 9.30 Uhr in der Schulthess-Allee werden noch freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht. Die Stadt offeriert den Freiwilligen eine Verpflegung.

Letztes Jahr halfen rund 40 Freiwillige beim Kränzen.

Letztes Jahr halfen rund 40 Freiwillige beim Kränzen.

Bild: Ina Wiedenmann

Die Leiterin Barbara Iten bittet um Anmeldung fürs Kränzen bis am Sonntag, 20. Juni, per E-Mail an barbara.iten@swissonline.ch oder telefonisch unter 079 754 06 50. Erfahrung im Kränzen muss man nicht zwingend mitbringen, wichtiger ist die Bereitschaft und Freude, sich am Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen.

Barbara Iten leitet das Kränzen.

Barbara Iten leitet das Kränzen.

Bild: Ina Wiedenmann (27. Juni 2020)

Laut Barbara Iten wäre es schön, wenn man am Schluss alle verfügbaren 16 Gestelle mit einem Rundkranz bestückt werden könnten. Damit würden dann auch die Festplätze in den Quartieren, dort wo ein Anlass geplant wird, ab Montag, 28. Juni, geschmückt. Die ehemalige Schulleiterin ist beim Kränzen erneut auf etwa 40 Freiwillige angewiesen. Sie weiss, dass einige auch kommen, weil so der typische Duft des Jugendfests am besten erlebbar sei.

Informationsveranstaltung zu den Quartierfesten

Für Quartier- und/oder Strassenfeste stellt der Werkdienst der Stadt Brugg am Jugendfesttag gratis Tische und Bänke zur Verfügung. Die Bestellung für das Mobiliar kann direkt per E-Mail an werkdienst@brugg.ch über den Werkdienst bis zum 21. Juni erfolgen.

Bei schönem Wetter sollen am Abend des 1. Juli in den Quartieren Himmelslaternen aufsteigen und so die Stadt zum Leuchten bringen. Weitere Informationen dazu folgen.

Am Donnerstag, 10. Juni, lädt das Initiativkomitee um 19 Uhr zu einer kurzen Informationsveranstaltung zu den Quartier- und Strassenfesten ins Foyer des Stadtmuseums ein. Dabei geht es um die aktuellen Vorschriften sowie die Reservation und Auslieferung von Festmobiliar und Himmelslaternen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Die Teilnehmenden der freiwilligen Arbeitsgruppe sind Reto Wettstein (FDP-Stadtrat), Jürg Baur (Mitte-Stadtrat), Roger Brogli, Jonas Stucki, Monika Bingisser, Bruno Schuler und Barbara Iten. «In Zusammenarbeit mit dem Stadtrat haben wir uns Angebote überlegt, die coronamässig möglich sind», sagt Iten. Erfreulich sei, dass eine schöne Palette entstanden sei.

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