Neuenhof

Zu viel Arbeit: Soziale Dienste und Schulverwaltung erhalten mehr Stellen

An der Gemeindeversammlung vom 23. November waren 146 Stimmbürger anwesend.

An der Gemeindeversammlung vom 23. November waren 146 Stimmbürger anwesend.

An der Wintergmeind haben die Neuenhofer entschieden, dass die Gemeinde mehr Personal einstellen darf. Bei der Finanzierung von Kinderbetreuung kam es zu einer emotionalen Debatte.

146 Stimmberechtigte (von 3880) haben an der Gemeindeversammlung in Neuenhof dem Antrag zur Stellenaufstockung bei den Sozialen Diensten um 150 Prozent sowie in der Schulverwaltung um 20 Prozent grossmehrheitlich zugestimmt. 

Bei den familienergänzenden Betreuungsangeboten beantragte der Gemeinderat die Finanzierung vom Modell der Objektfinanzierung, wobei der Tageshort jährlich mit 90'000 Franken unterstützt wurde, zur Subjektfinanzierung zu wechseln. Dieses Modell unterstützt die Eltern direkt, ungeachtet dessen, welches Angebot sie nutzen.

Der Wechsel war kein umstrittenes Traktandum, jedoch im Zusammenhang mit der Auflösung des Vereins Tageshort schon länger im Gespräch. Mehrere Stimmbürger nutzten diese Gelegenheit, um dem Gemeinderat ihren Unmut kundzutun. Der Gemeinderat habe, nachdem er die Liegenschaft des Tageshorts verkauft habe, nicht für eine Nachfolgelösung gesorgt, so ein Votant. Schliesslich wurde jedoch auch dieser Antrag grossmehrheitlich angenommen, neun Personen stimmten dagegen.

Den Ausführungen von Martin Uebelhart zum Budget hatte niemand etwas anzufügen, der Voranschlag mit einem Steuerfuss von 115 Prozent wurde genehmigt.

Allen zur Einbürgerung vorgeschlagenen Personen wurde das Gemeindebürgerrecht von Neuenhof zugesichert. (jgl)

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