Der Baustart zur Neugestaltung des Badener Schulhausplatzes wird wie ursprünglich vorgesehen am 3. Juli erfolgen – offiziell. Tatsächlich beginnen die Arbeiten schon zwei Wochen vorher.

Schon ab Montag, 22. Juni, wird sowohl am Schulhausplatz wie am parallel sanierten Schlossbergtunnel mit den ersten Vorarbeiten begonnen: Leitungen werden verlegt, Container platziert und Sanitäreanlagen aufgestellt. Das teilt das Verkehrsdepartement am Donnerstagmorgen mit und veröffentlicht zeitgleich das Verkehrsregime auf seiner Informationswebsite «baden-zentrum.ch».

In Kraft treten wird das – während der zweijährigen Bauphase bis Sommer 2017 unverändert geltende – Verkehrskonzept aber erst ab dem 21. Juli. Die Planer hoffen, dass mit Beginn der Sommerferien Planer der Verkehr noch ungestört fliessen kann.

Die Verkehrsführung rings um den Schulhausplatz

Die Zufahrt zur Weiten Gasse, Kirchweg und zur Grabenstrasse ist Autos nur von Wettingen her möglich. Die Wegfahrt aus den drei Strassen ist indes sowohl in Richtung Hochbrücke als auch zum Schlossbergtunnel hin möglich.

Wer mit dem Auto den Schulhausplatz überqueren und nach Dättwil fahren möchte, muss die Autobahn benutzen oder die Route durch den Schlossbergtunnel und um das AZ Hochhaus wählen.

Die Tunnelgarage wird ab Anfang 2016 sowohl für Autos wie auch für Velos und Fussgänger gesperrt. Letztere können bereits ab Baustart im Juli nicht mehr durch den Schlossbergtunnel gehen und müssen einen Umweg über die Weite Gasse in Kauf nehmen.

Die Postautos Richtung Ehrendingen/Surbtal fahren neu direkt vom Bahnhof Ost ohne Halt über den Schlossbergplatz und via Haltestelle Weite Gasse zur Hochbrücke. 

Der Bus Nr. 2 fährt neu in Richtung Spreitenbach nur über den Bahnhof West. Die Haltestelle in der Weiten Gasse fällt weg, da der Bus via Bruggerstrasse zum ersten Halt am Lindenplatz fährt.

Routen aus umliegenden Gemeinden und Quartieren

Von der Altstadt gelangt man via Weite Gasse und Graben in alle Richtungen. Nach Wettingen kann direkt auf die Hochbrücke abgebogen werden, nach Dättwil und Neuenhof muss zweimal durch den Schlossbergtunnel und eine Schlaufe um das AZ-Hochhaus gefahren werden. 

In die Altstadt: Von Bern auf der A1, respektive von Dättwil muss man durch den Barreggtunnel nach Neuenhof fahren. Von dort – wie auch die von Zürich auf der A1 kommenden – führt die Route via Schwimmbadstrasse und Seminarstrasse über die Hochbrücke in die Weite Gasse.

Wer von Obersiggenthal und Turgi kommend in die Badener Altstadt möchte, muss über Ennetbaden (und die teilgesperrte Hochbrücke) fahren. Dasselbe gilt für Autos, die vom Stadtzentrum nach Wettingen fahren wollen.

Ins Dättwiler Meierhofquartier: Von Zürich kommend muss eine Extraschlaufe über die A1 und durch den Bareggtunnel gefahren werden. Von Neuenhof und Wettingen kommend führt die Route zweimal durch den Schlossbergtunnel, mit einer Schlaufe um das AZ-Hochhaus.

Fünf Bauphasen und eine Tunnelsanierung

Die Neugestaltung des Badener Schulhausplatzes verläuft in fünf Phasen.

  1. Ab Sommer 2015 werden die Arbeiten vor der «Kiste» und dem «Bezirksgebäude» ausgeführt. Diese dauern bis Anfang 2016.
  2. Anschliessend erfolgt bis Mitte 2017 der Deckenersatz in der Tunnelgarage im Bereich Bruggerstrasse. Zudem werden der Zugang der Passage Falken sowie die Bushaltestelle Lindenplatz mit dem künftig grösseren Wartebereich erstellt.
  3. Ab Mitte 2017 wird die Bruggerstrasse saniert, die Decke der Tunnelgarage ersetzt und die Passage ausgebaut.
  4. In der zweiten Jahreshälfte 2017 – in die auch die Badenfahrt 2017 fällt – werden der Deckel der Tunnelgarage sowie die Fahrbahnen fertiggestellt.
  5. Anfang 2018 werden die Passage, die Tunnelgarage und der Cordulaplatz fertiggestellt. Die Arbeiten sollten Mitte 2018 abgeschlossen sein.

Parallel zur Neugestaltung des Schulhausplatzes wird auch der Schlossbergtunnel saniert.

Der Schlossbergtunnel in Baden.

Der Schlossbergtunnel in Baden.

Das das Innengewölbe in einem schlechten Zustand ist und wird zudem noch mit Lärmschutzelementen verkleidet. Die Bauarbeiten am Tunnel dauern rund zehn Wochen, wobei er für Abbrucharbeiten am Wochenende vom 18. bis 20. Juli 2015 komplett gesperrt werden muss. Für den Fussverkehr bleibt er während der gesamten Bauzeit gesperrt.