Baden

Vorsicht beim Flussschwimmen: Plakate warnen vor den Gefahren in der Limmat

Das Schwimmen in der Limmat ist nicht nur abkühlend, sondern manchmal auch gefährlich.

Das Schwimmen in der Limmat ist nicht nur abkühlend, sondern manchmal auch gefährlich.

Die Limmat lädt im Sommer zum Baden ein. Das kann mitunter gefährlich werden, selbst für geübte Schwimmer. Nun soll eine Kampagne diesbezüglich informieren und sensibilisieren.

Diesen Sommer werden viele Aargauer ihre Ferien in der Schweiz verbringen. Mit den steigenden Temperaturen bieten sich die heimischen Gewässer für eine Abkühlung an. Wie die Stadt Baden mitteilt, wird auch der Badener Limmatraum von vielen Menschen gerne aufgesucht.

Leider seien darunter auch etliche, die wenig bis gar keine Erfahrung mit dem Schwimmen im Fluss hätten, so die Stadt weiter. Dabei könne Flussschwimmen sogar für gute Schwimmerinnen und Schwimmer gefährlich werden. In trüben Gewässern werden Felsen und Äste oftmals nicht rechtzeitig erkannt. Schwimmhilfen bieten nur eine vermeintliche Sicherheit. 

Im Limmatknie zwischen der Schiefen Brücke und dem Oederlin-Areal ist besondere Vorsicht geboten (siehe Bild unten). Auch bei der Fussgängerbrücke unterhalb der Siggenthaler Brücke muss mit erhöhter Gefahr gerechnet werden. In den Bereichen vor den Limmatkraftwerken Aue und Kappelerhof ist das Schwimmen sogar verboten.

Die Stadt Baden und die Limmatkraftwerke AG haben sich daher entschlossen in Kooperation mit der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft Plakate mit Sicherheitshinweisen aufzustellen. Diese werden ab sofort im Limmatraum von der Badener Aue bis zum Kraftwerk Kappelerhof zu sehen sein.

Gleichzeitig wird allen Schülerinnen und Schülern der Volksschule Baden das Thema mit digitalen Flyern vermittelt. Die Stadtpolizei Baden wird zudem den Flussraum in der Hochsaison vermehrt kontrollieren und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften überprüfen. (phh)

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