ARA

Untersiggenthal beschliesst den Anschluss an die ARA in Windisch

ARA Unterau soll 2015 ausser Betrieb gehen; Pumpstation und Auffangbecken bleiben. Wal/Archiv

ARA Unterau soll 2015 ausser Betrieb gehen; Pumpstation und Auffangbecken bleiben. Wal/Archiv

Die Einwohnergemeindeversammlung hat den Kredit von 3,4 Mio. Franken für den Anschluss an die Abwasserreinigungsanlage in Windisch einstimmig gutgeheissen.

Damit wird die Anlage in der Unterau bis 2015 stillgelegt. Die Gemeinde Turgi entscheidet darüber am 14. Juni.

Ohne Wortmeldung und einstimmig passierte die Vorlage, mit der immerhin das Ende der 40 Jahre alten ARA in der Unterau besiegelt worden ist. Gemeinderat Ueli Eberle stellte das technische Projekt vor, an dem seit einigen Jahren geplant wird. Der Anschluss an die ARA Laufäcker des Verbandes Baden-Wettingen fiel aus Kostengründen ausser Betracht. Mit der ARA von Brugg-Birrfeld habe man eine ideale Alternative gewählt, erklärte Eberle.

84 Stimmberechtigte anwesend

Die Gesamtsumme für den Anschluss der Unterau beträgt 4,66 Mio. Franken. Davon wird die Gemeinde Turgi 1,26 Mio. beisteuern. 1,28 Mio. von der Gesamtsumme entfallen auf den Leitungsbau, dessen Linienführung nun durchs Wasserschlossgebiet geplant werden muss. 2 Mio. Franken beträgt der Kostenbeitrag von Turgi und Untersiggenthal an den Ausbau der neuen biologischen Reinigungsstufe in Windisch.

Von 4052 konnte Gemeindeammann Marlène Koller lediglich 84 Stimmberechtigte begrüssen. Ihnen präsentierte Gemeinderat Adrian Hitz mit Stolz den hervorragenden Rechnungsabschluss mit einem gegenüber dem Budget um 4,1 Mio. Franken besseren Ergebnis. Grund dafür sind über 4,7 Mio. Franken Aktiensteuern. Allein 3,5 Mio. Franken fliessen ins Eigenkapital.

Gemeindeammann Koller orientierte auch über Tiefbauten, die in den vergangenen Jahren durch die ortsansässige, wegen Preisabsprachen in den Clinch geratene Baufirma Umbricht ausgeführt worden sind. Zwei Offerten seien davon betroffen gewesen. Aufgrund der Kostenschätzung, der Offerte und der Bauabrechnung könne man daraus schliessen, dass die Gemeinde nicht finanzielle Nachteile erlitten habe. Darum werde die Umbricht AG auch bei weiteren anstehenden Projekten zum Offerieren eingeladen.

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