«Wertvolle Hinweise»

Tötungsdelikt Killwangen: Führte der graue Audi auf die Spur des Täters von Sadik R.?

Tötungsdelikt Killwangen: War es ein Familienstreit?

Der Beitrag von TeleM1 zur Verhaftung im Fall des Tötungsdelikts Killwangen: War es ein Familienstreit?

Fünf Monate nach dem Tod des 57-jährigen Malers Sadik R. hat die Polizei nun einen Mann aus dem erweiterten familiären Umfeld festgenommen. Dieser steht unter dringendem Tatverdacht.

Am 5. Mai wurde Sadik R. (Name geändert) in Killwangen niedergestochen. Dabei wurde der Montenegriner, der im Dorf ein Malergeschäft führte, so schwer verletzt, dass er in den frühen Morgenstunden im Spital verstarb. 

Am Dienstag, rund fünf Monate nach der Tat, gab die Staatsanwaltschaft bekannt, dass der mutmassliche Täter gefasst worden ist. «Beim Beschuldigten handelt es sich um einen 41-jährigen Mann aus dem erweiterten familiären Umfeld», sagt Mediensprecherin Fiona Strebel gegenüber von TeleM1. Der Beschuldigte bestreite den Vorwurf. Er ist im Kanton Zürich wohnhaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Auf Zeugenaufruf gingen wertvolle Hinweise ein

Trotzdem: Für die Angehörigen ist die Verhaftung eine Erleichterung. Doch noch immer sitzt die Trauer tief, wie TeleM1 berichtet. Nach der Tat beschrieb ein Angehöriger gegenüber TeleM1 das Opfer als ruhigen Menschen. Er habe keine Probleme gehabt. Weshalb der Montenegriner getötet wurde, könne sich niemand erklären, sagte er damals. Weil die Tat aber in der Nacht des montenegrinischen Unabhängigkeitsfests geschah, schliesst das Umfeld ein politisches Motiv nicht aus. 

Vor einem Monat ging die Staatsanwaltschaft mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit. Sie bat um Hinweise zu einem grauen Audi. Dieser war am Fest und am Tatort aufgefallen. 

«Wir erhielten daraufhin wertvolle Hinweise zum Fahrzeug», sagt Strebel zu TeleM1. Ob der Täter aber aufgrund dieser Hinweise gefasst wurde, verrät die Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft nicht.

Zu einem solchen Audi A4 Kombi baten die Ermittler um Hinweise.

Zu einem solchen Audi A4 Kombi baten die Ermittler um Hinweise.

Der mutmassliche Täter, ein Schweizer mit montenegrinischen Wurzeln, sitzt derzeit in Untersuchungshaft. (sku)

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