Bauliche Massnahmen

Tempo 30 in Neuenhof: Verzögerungen wegen Beschwerden und Corona – doch nun fällt der Startschuss

Tempo 30 wird nun in Neuenhof umgesetzt. (Symbolbild)

Tempo 30 wird nun in Neuenhof umgesetzt. (Symbolbild)

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Neuenhofs haben an der Gemeindeversammlung im Sommer 2019 den Kreditantrag über 128'500 Franken zur Einführung von Tempo-30-Zonen genehmigt. Diese werden auf allen Strassen eingeführt, mit Ausnahme der Zürcher- (Kantonsstrasse) und der Limmatstrasse sowie dem Industriegebiet.

Geplant war, die Tempo-30-Zonen bereits 2019 umzusetzen, doch aufgrund diverser Einwendungen im Baubewilligungsverfahren und der aktuellen Corona-Situa­tion habe es Verzögerungen gegeben, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Mitte August konnte der Gemeinderat nun die Baubewilligung für die Erstellung der baulichen Massnahmen, wie zum Beispiel entsprechender Signalisationen, erteilen. Einfahrten in die Tempo-30-Zonen werden mit «Eingangstoren» signalisiert.

Innerhalb der Zonen werden vorwiegend Markierungen verwendet. «Auf bauliche Massnahmen wie künstliche Einengungen oder Überfahrten wird verzichtet», hiess es in der Vorlage des Gemeinderats. Bestehende Rabatten und Bäume im Strassenbereich würden belassen.

Die Vorbereitungsarbeiten beginnen in den nächsten Tagen und dauern rund drei Wochen. Die Markierungsarbeiten können aber nur bei trockener Witterung ausgeführt werden, weshalb es je nach Wetter zu Verzögerungen kommen könne. Der gemeinderätliche Antrag war 2019 deutlich mit 155 Ja- zu 43 Nein-Stimmen angenommen worden. (az)

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