Spreitenbach

Stimmvolk will keine Steuerfusserhöhung auf 105 Prozent

Gemeindeammann Valentin Schmid uns der Gemeinderat brachen alle Geschäfte glatt durch.

Gemeindeammann Valentin Schmid uns der Gemeinderat brachen alle Geschäfte glatt durch.

Der Hallenbad-Kredit, die Reorganisation der Gemeindewerke, der Masterplan und das Budget 2013 wurden an der Gemeindeversammlung klar bewilligt. Einzig die beantrage Steuerfusserhöhung auf 105 Prozent sorgte für etwas Diskussionsstoff. Der Steuerfuss bleibt aber bei 101 Prozent.

Die Gemeindeversammlung bewilligte gestern Abend das Budget 2013 mit gleichbleibendem Steuerfuss von 101 Prozent. Kein Gehör hatte die Versammlung für einen Antrag von Tobias Bendel (SP), der eine Steuerfusserhöhung auf 105 Prozent beliebt machen wollte «für zusätzliche Abschreibungen».

Sandro Mannino (FDP) bat die Stimmbürger, den Antrag des Gemeinderates gutzuheissen. «Der Gemeinderat hat immer eine bessere Rechnung präsentiert, als budgetiert; ich bin sicher, es hat auch jetzt etwas Luft.»

Ebenfalls auf Zustimmung stiess die Reorganisation der Gemeindewerke. Es ist eine Abteilung für Elektrizitätswerk, Kommunikationsnetz, Wasserversorgung und Bauamt geplant. Weiter hiessen die Stimmberechtigten zwei Kredite gut. So soll das Hallenbad für total 222000 Franken saniert werden. Das Hallenbad im Shoppi ist Teil der Anlagen, die das Shoppi der Gemeinde gemäss Dienstbarkeitsvertrag zur Verfügung stellen muss. Deshalb wird das Einkaufszentrum mit zwei Millionen Franken den grössten Anteil der Baukosten übernehmen.

318000 Franken wurden für die Erstellung eines Masterplans bewilligt. Mit diesem will die Gemeinde Auskünfte erlangen, wie der Lebensraum in Zukunft aussehen soll und wo die Menschen leben sollen.

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