Baden

Nach jahrelanger Pause kommt das Beachvolleyball zurück ins Stadtzentrum

Zu Beginn der 2000er-Jahre spielte die nationale Beachvolleyball-Elite Jahr für Jahr im Zentrum von Baden. Bild: Archiv/Sehstoff

Zu Beginn der 2000er-Jahre spielte die nationale Beachvolleyball-Elite Jahr für Jahr im Zentrum von Baden. Bild: Archiv/Sehstoff

Endlich findet wieder auf dem Badener Bahnhofplatz ein Turnier statt – die Nachwuchs-Schweizer-Meisterschaften, nach einem Jahrzehnt Pause.

Beachvolleyball und Baden: Das gehört seit den frühen 2000er-Jahren zusammen. Auf dem Bahnhofplatz wurde rund ein halbes Dutzend Mal der Beachcup ausgetragen, ein Turnier der zweithöchsten Schweizer Kategorie. Auch Weltklasseteams waren in Baden zu bestaunen, wie beispielsweise im Jahr 2003 Patrick Heuscher und Stefan Kobel, die ein Jahr später die Bronze-Medaille an den Olympischen Spielen in Athen gewannen.

Nach mehr als einem Jahrzehnt Pause findet von heute Freitag bis Sonntag nun wieder ein Beachvolleyball-Turnier auf dem Bahnhofplatz statt: Die Schweizer Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren.

«Wir rechnen mit bis zu 3000 Zuschauern», sagt Thomas Heynen, Präsident des Volleyballclubs Kanti Baden und Mitglied des Organisationskomitees. «Es wird nicht ganz so viele Tribünenplätze geben wie früher am Beachcup, aber die Atmosphäre wird auch dieses Jahr super, davon sind wir überzeugt», sagt er. Am Donnerstag wurde der Centre-Court mit Tribünen aufgebaut. Der Sand übrigens wird nach dem Turnier auf mehrere Badis in der Region verteilt.

Auch in Wettingen finden Spiele statt

Das Besondere aus Sicht der Zuschauer: Die Turniere der Kategorien U15, U17, U19 und U21 werden nicht nur auf dem Bahnhofplatz ausgetragen, sondern an drei weiteren Standorten in der Umgebung: Die besten Juniorinnen und Junioren des Landes duellieren sich auch auf den Feldern bei der Kantonsschule Baden, dem Badener Terrassenbad und bei der Kantonsschule Wettingen.

Markus Graber, der als langjähriger Organisator der Aargauer Beachtour den Übernamen «Mister Beachvolleyball» trägt: «Neben den Spielen auf dem Centre-Court freue ich mich insbesondere auf die Duelle in Wettingen. Die Felder sind eingebettet zwischen den Turnhallen und einer Natursteintribüne, man könnte fast von einer Beachvolleyball-Arena sprechen. Für mich gibt es schweizweit kaum einen attraktiveren Ort für diesen Sport.»

Aargauer Medaillenhoffnung

Neben dem VBC Kanti Baden unterstützt auch der Aargauische Volleyball-Verband den Event tatkräftig. «Es ist schön, eine Junioren-Beach-Schweizer-Meisterschaften in Baden durchführen zu dürfen», wird Jürg Seiler, Präsident von Swiss Volley Region Aargau, in einer Mitteilung zitiert. Der Aargau ist am Turnier mit zahlreichen Spielerinnen und Spielern vertreten. Als Medaillenhoffnung gilt laut Silvia Müller von Swiss Volley Region Aargau Jann Dillier, der in der U21-Kategorie zusammen mit Luca Amrein als Nummer 1 gesetzt ist.

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