Obersiggenthal

Nach der ersten Folge von Switzerland’s next Topmodel ist Schluss – «Mein Aus war ein echter Schock»

Maria Ngongo war nur kurz in der Show zu sehen. Bild: Printscreen/Pro Sieben

Maria Ngongo war nur kurz in der Show zu sehen. Bild: Printscreen/Pro Sieben

Maria Ngongo aus Nussbaumen ist bereits in der ersten Folge von «Switzerland’s next Topmodel» rausgeflogen.

Nach nur einer Folge heisst es für die Obersiggenthalerin Maria Christelle Ngongo bei «Switzerland’s next Topmodel» Abschied zu nehmen. Im ersten Fotoshooting der ProSieben-Castingshow konnte sich die 21-Jährige aus Nussbaumen nicht gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen.

Topmodel-Gastgeberin Manuela Frey kritisierte ihre Posen und ihren immer gleichen Gesichtsausdruck. Lediglich Ngongos schlanke Figur lobte sie – doch die ist heute Geschichte. Warum das so ist und was Maria Ngongo von ihrem TV-Auftritt hält, erzählt sie im Interview.

Man erkennt Sie kaum wieder. Mit dem Mädchen von «Switzerland’s next Topmodel» haben Sie optisch nun nur noch wenig gemeinsam. Wieso dieser Wandel?

Maria Ngongo: Ich wollte schon immer zunehmen. Als ich aber erfahren habe, dass ich bei der Sendung mitmachen kann, dachte ich mir, dass das Dünne dort eher gefragt ist, also habe ich meine Figur erst einmal gehalten. Nachdem ich dann rausgeflogen bin, habe ich mich dazu entschieden, zuzunehmen.

Heisst das, Sie haben Ihren Frust weggegessen?

Nein, es war eine bewusste Entscheidung. Ich wollte mich wohlfühlen in meinem Körper und jetzt, mit 15 Kilo mehr, tue ich das auch.

Maria Christelle über «Switzerland's Next Topmodel»-Teilnahme: «Ich habe viel gelernt»

Maria Ngongo in einem Interview Mitte Oktober über ihre «Switzerland's Next Topmodel»-Teilnahme: «Ich habe viel gelernt»

Topmodel-Gastgeberin Manuela Frey hat vor allem Ihren Körper gelobt. Hat das Ihre Entscheidung nicht beeinflusst?

Das habe ich nicht einmal mitbekommen, um ehrlich zu sein.

Das war eine kurze Sequenz Ihres TV-Auftritts. Generell waren Sie eher wenig zu sehen.

Allerdings. Das fand ich auch ziemlich komisch, wenn ich ehrlich bin. Denn ich bin sehr offen auf die Leute zugegangen und habe auch viele Interviews gegeben. Sie haben mich aber als scheues Mädchen aussehen lassen, das habe ich wirklich nicht erwartet.

Sie wurden nicht gezeigt, wie Sie wirklich sind?

Genau. Ich wurde anders dargestellt, als ich bin, und das hat mich sehr überrascht.

Dass Manuela Frey Sie bei dem Fotoshooting ziemlich kritisiert hat, wurde aber gezeigt. Sie hätten immer dieselben Gesichtszüge gehabt und zu viel posiert.

Das konnte ich auch nicht wirklich nachvollziehen. Ich habe viele Facetten, aber es wurde eben nicht alles gezeigt. Ich habe mein Bestes gegeben, und das ist das Wichtigste.

Gereicht hat es trotzdem nicht. Haben Sie mit Ihrem frühen Aus gerechnet?

Ich wusste, dass es knapp wird, aber dass ich gleich in der ersten Runde rausfliege, hätte ich nicht gedacht. Ich dachte, ich schaffe es zum Laufsteg.

Ein herber Schlag also.

Ja, ziemlich. Mein Aus war zuerst ein echter Schock, klar, aber mit der Zeit war es okay.

Als Sie rausgeflogen sind, haben Sie gesagt, dass das Model-Business vielleicht nichts für Sie sei. Wie denken Sie jetzt darüber?

Ich denke noch immer so, zumindest was dieses Format anbelangt. Bei «Switzerland’s next Topmodel» dreht sich alles ums Entertainment.

Und Sie sind keine Entertainerin?

Doch, aber ich denke, dass es vielleicht die falsche Show für mich war. Ich weiss nicht wirklich, was da letztendlich lief. Der Schnitt hat ja auch nicht viel von mir gezeigt.

Das scheint Sie sehr zu beschäftigen.

Ja, ich finde es einfach immer noch komisch. Ich war die ganze Sendung lang höchstens 30 Sekunden zu sehen, das kann ich nicht nachvollziehen. Aber man lernt immer wieder Neues und ich weiss jetzt, wie es im TV abläuft.

Blicken Sie also eher nüchtern auf die Zeit zurück?

Nein, ganz im Gegenteil. Das hat nichts miteinander zu tun. Es war eine super Zeit, kurz, aber intensiv. Ich habe es wirklich sehr genossen. Ich habe auch Connections aus der Zeit mitnehmen können.

Connections, die Ihnen in Zukunft helfen werden, im Model-Business Fuss zu fassen?

Nein, an erster Stelle möchte ich mich jetzt auf mein Business und meinen Youtube-Kanal konzentrieren. Trotzdem schliesse ich nichts aus: Sollten Model-Anfragen reinkommen, würde ich die natürlich annehmen.

Maria Christelle Ngongo im Interview

Maria Christelle über «Switzerland's Next Topmodel»-Teilnahme: «Ich habe viel gelernt»

Maria Christelle über «Switzerland's Next Topmodel»-Teilnahme: «Ich habe viel gelernt»

Meistgesehen

Artboard 1