Turgi

Möglicher Fusionspartner von Baden erneut mit schwarzen Zahlen

Turgi hat das Finanzjahr 2019 mit einem Plus abgeschlossen. Sämtliche Investitionen konnten aus eigener Kasse bezahlt werden.

Turgi hat das Finanzjahr 2019 mit einem Plus abgeschlossen. Sämtliche Investitionen konnten aus eigener Kasse bezahlt werden.

Turgi schloss das vergangene Finanzjahr mit einem Plus ab. Vor allem dank Steuereinnahmen, die höher ausfielen als budgetiert. Erwartet hatte die Gemeinde ein Defizit.

Die Rechnung 2019 der Einwohnergemeinde Turgi schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 732'899 Franken ab. Budgetiert war ein Defizit von 223'786 Franken. 

Zwar fielen die Ausgaben leicht höher aus als erwartet, und dies, obwohl einzelne Projekte verschoben oder gar abgesagt wurden: Ursache für die höheren Aufwände seien vor allem nicht beeinflussbare Kosten, teilt die Gemeindekanzlei mit.

Dass unter dem Strich dennoch schwarze Zahlen resultieren, liegt an den Einnahmen: Auf der Ertragsseite konnte das Budgetziel um rund 1 Millionen Franken übertroffen werden.  Erfreulich laut Gemeinderat: Der positive Steuerabschluss mit einem Mehrertrag von 634'770 Franken. "Weiter konnten in einzelnen Bereichen einmalige höhere Erträge erzielt werden." 

Die geplanten Investitionen konnten vollumfänglich mit eigenen Geldern finanziert werden. Das Volumen betrug im Berichtsjahr rund 1,4 Mio Franken. Budgetiert waren Investitionen in Höhe von 2,8 Millionen Franken. Die Minderausgaben sind laut Mitteilung der Gemeinde auf Verzögerungen in den Projekten «Sanierung Landstrasse» und «Neubau Sportplatz Oberau» zurückzuführen.

Die Finanzen Turgis interessieren über die Dorfgrenzen hinaus, weil die Gemeinde einen Zusammenschluss mit der Stadt Baden anstrebt. «Finanziell gut dazustehen, ist meines Erachtens eine wichtige Voraussetzung dafür, dass eine Partnergemeinde einem Zusammenschluss zustimmen würde», sagte Gemeindeammann Adrian Schoop schon mehrfach.

Vor wenigen Jahren war Turgi auf finanzieller Sicht noch ein Sorgenfall: Vor drei Jahren betrug das Defizit 2 Millionen Franken. 

Wie im abgelaufenen Jahr 2019 hatte die Gemeinde bereits im Vorjahr trotz budgetiertem Defizit schwarze Zahlen geschrieben (ein Plus von 2,769 Millionen Franken). 

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