Am Mittwoch, kurz nach 3.30 Uhr, fuhren zwei Fahrzeuge mit französischen Kontrollschildern auf der A1, Fahrbahn Bern, von Wettingen in Richtung Baregg-Tunnel. Eine zivile Polizeipatrouille der Kantonspolizei wurde auf die Fahrzeuge aufmerksam und wollte sie einer Kontrolle unterziehen.

Beide Fahrzeuge hielten vor dem Tunnelportal auf dem Normalstreifen an und die Insassen ergriffen zu Fuss die Flucht.

Rasch begaben sich mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Aargau, unterstützt durch die Stadtpolizei Baden und die Grenzwache, auf die Fahndung nach den geflüchteten Personen. Gleichzeitig galt es, den zurückgelassenen Fahrzeugen Beachtung zu schenken, insbesondere wegen möglicher Gefährdung weiterer Verkehrsteilnehmer.

Kupferkabel dürften Diebesgut sein

Zur Unterstützung der Fahndung wurden zwei Diensthundeführer der Kantonspolizei alarmiert. Bei der Kontrolle der beiden Lieferwagen kam eine grösserer Menge Kupferkabel zum Vorschein. Diese Ware dürfte nach Angaben der Kantonspolizei aus einer begangenen Straftat stammen. Die Herkunft ist jedoch noch unbekannt.

Um zirka 5 Uhr gelang es dann einer Patrouille der Stadtpolizei Baden in Neuenhof zwei Tatverdächtige anzuhalten. Die beiden Männer im Alter von 19 und 22 Jahren, beide rumänische Staatsangehörige ohne Wohnsitz in der Schweiz, trugen bei der Anhaltung verschmutzte Kleidung.

Die Kantonspolizei Aargau nahm sie vorläufig fest. Die sofort eingeleiteten Ermittlungen werden zeigen, ob sie im Zusammenhang mit den zurückgelassenen Fahrzeugen stehen.

Woher stammen armdicke Kupferkabel?

Personen, die Angaben zum möglichen Entwendungsort des mutmasslichen Deliktsgutes (armdicke Kupferkabel) machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Aargau (Telefonnummer 062 835 81 81) in Verbindung zu setzen. (az)