Oberrohrdorf

Gemeindeammann Kurt Scherer tritt zurück – die Ersatzwahl findet im Herbst statt

Kurt Scherer tritt auf Ende Jahr vorzeitig als Gemeindeammann zurück.

Kurt Scherer tritt auf Ende Jahr vorzeitig als Gemeindeammann zurück.

Oberrohrdorf muss für das letzte Jahr der laufenden Amtsperiode einen neuen Gemeindeammann wählen.

Wie schon sein Vorgänger Daniel Hug hat nun auch Oberrohrdorfs Gemeindeammann Kurt Scherer (FDP) den offiziellen Neujahrsapéro ausgewählt, um seinen Rücktritt bekannt zu geben. Scherer wird sein Amt per Ende 2020 niederlegen. Er gehört seit 2006 dem Gemeinderat an und ist seit 2016 Ammann. Er möchte einer neuen Kraft an der Spitze der Gemeinde Platz machen und mit der vorzeitigen Ablösung einen sauberen Übergang einleiten.

Oberrohrdorf such somit für das Jahr 2021 – das letzte Jahr der laufenden Amtsperiode 2018/21 – einen neuen Gemeindeammann sowie ein neues Mitglied des Gemeinderats. Es sei vorgesehen, die beiden Ersatzwahlen am 27. September 2020, an einem offiziellen Abstimmungstermin, durchzuführen, teilt die Gemeinde mit. Und weiter heisst es: «Für die Ersatzwahl des Gemeindeammanns zeichnet sich eine interne Kandidatur ab.»

Sobald das Datum der Ersatzwahl durch das Departement Volkswirtschaft und Inneres bestätigt ist, will der Gemeinderat über den genauen Terminablauf informieren.

Gleichzeitig teilt die Gemeinde mit, dass Ammann Kurt Scherrer die Gemeinde als Delegierter am runden Tisch der Stadt Baden vertreten wird. Baden hat ein Projekt lanciert, das die Zusammenarbeit respektive eine mögliche Fusionen der Agglomerationsgemeinden prüfen soll (das BT berichtete). Auch Oberrohrdorf wurde zur Projektteilnahme eingeladen.

«Eine Fusion kommt derzeit nicht in Frage»

Die Gemeinde teilt mit: «Der Gemeinderat Oberrohrdorf möchte sich der Prüfung einer vertieften Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden nicht verschliessen, auch wenn eine Fusion derzeit nicht in Frage kommt. Er ist aber bereit, an diesem langjährigen Projekt mitzuwirken.» Scherer wird seine Aufgabe als Delegierter bis zum Ende seiner Zeit als Gemeindeammann wahrnehmen.
Die Delegierten aller Gemeinden bilden zusammen das Steuerungsgremium. Dieses entscheidet über Inhalte, Organisation und Vorgehen im laufenden Projekt.

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