Baden

Führungswechsel: Michael Böni ist neuer CEO der Stadtcasino Baden AG

Die Wahl von Michael Böni spiegle die fundamentalen Veränderungen in der Casino Industrie, schreibt die Stadtcasino Baden AG.

Die Wahl von Michael Böni spiegle die fundamentalen Veränderungen in der Casino Industrie, schreibt die Stadtcasino Baden AG.

Der Verwaltungsrat der Stadtcasino Baden AG hat Michael Böni (48) zum Nachfolger des langjährigen CEO der Stadtcasino Baden Gruppe, Detlef Brose, ernannt. Der Führungswechsel ist der Abschluss eines vor längerer Zeit gemeinsam eingeleiteten Nachfolgeprozesses.

Michael Böni soll in Kürze als CEO der Stadtcasino Baden AG und CEO der Grand Casino Baden AG die Gesamtverantwortung für die Gruppe übernehmen. Dies schreibt die Stadtcasino Baden AG in ihrer Mitteilung von heute Donnerstag.

Zur Unternehmensgruppe gehören neben dem Grand Casino in Baden auch das Casino in Davos, drei Casinos im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt, die Online Casinos «Jackpots.ch» und «Casino777» sowie das Kongresszentrum «Trafo» in Baden.

Die Wahl von Michael Böni spiegle die fundamentalen Veränderungen in der Casino Industrie, deren Angebote sich zunehmend in die Online Casinos verlagern, schreibt das Unternehmen in seiner Mitteilung weiter. Zwar bleibe das einzigartige Spielerlebnis im klassischen Grand Casino für die ausgehfreudigen Besucherinnen und Besucher weiterhin sehr wichtig. Einen erheblichen Teil des gesamten Bruttospielertrages erziele das Grand Casino Baden aber bereits über seine Online-Plattformen «jackpots.ch» und «casino777.ch». Dieser Trend werde sich in den nächsten Jahren noch verstärken.

Neuer CEO ist ein IT-Crack

Vor diesem Hintergrund hätten sich auch die Anforderungen an den CEO eines Spielcasinos stark verändert, schreibt die Stadtcasino Baden AG weiter. Diesen würde Michael Böni mit seinem Werdegang in hohem Masse entsprechen. Als ausgebildeter Wirtschaftsinformatiker wurde er im Alter von 26 Jahren zum IT-Verantwortlichen der internationalen LMH Gruppe ernannt und arbeitete anschliessend drei Jahre im Cyber Security-Bereich von Unisys in London. Als nächster Schritt konnte er an den 2006
durchgeführten Olympic Asian Games als Programm Manager für IT-Sicherheit seine multikulturellen Führungsfähigkeiten einbringen.

Anschliessend kam er als Verantwortlicher für die Entwicklung von 3D Real Time-Grafiken und -Spielen und Leiter eines der Studios bei Goodgame Studios in Hamburg mit 90 Mitarbeitenden mit der Spieleindustrie in Kontakt. Die schweizerische Blackzendo, ein «Ideen-Inkubator» für Virtualisierung, Cloud-Technologie und Artificial Intelligence, baute er zu einer vollständig Cloud-basierten Firma auf und in diesem Sektor machte er sich anschliessend mit einer Beratungsfirma auch selbständig. Michael Böni doziert als Spezialist für Gaming Technologie, Virtualisierung und Digitalisierung als auch für künstliche Intelligenz an Fachveranstaltungen und -Seminaren.

Detlef Brose wird seinen Nachfolger in der Übernahme des Verantwortungsbereiches noch begleiten. Detlef Brose war als CEO seit der Eröffnung des Grand Casino Baden im Sommer 2002 für die operative Führung, den Aufbau und die Entwicklung des Unternehmens verantwortlich. (luk)

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