Baden

Fantasievolle Solarmobile lieferten sich Wettrennen

Zum achten Mal veranstaltete das Schweizer Kindermuseum ein Solarmobil-Rennen auf dem Bahnhofplatz in Baden. «Mit dem Anlass sensibilisieren wir Kinder und Jugendliche niederschwellig für erneuerbare Energie», sagt Mitorganisator Daniel Kaysel.

Zur Mittagszeit präsentierten rund 50 Kinder und Jugendliche ihre sonnenbetriebenen Eigenkreationen. Zu bestaunen gab es unter anderem Hippie-Busse, Piratenschiffe, ein Wörterbuch, eine Versandschachtel und eine goldene Wespe.

Bei den anschliessenden Rennläufen stand nicht mehr das Design, sondern einzig die Geschwindigkeit im Zentrum. Dank der zwei verbauten Solarzellen und wolkenlosem Sonnenschein erreichten die Fahrzeuge eine beachtliche Geschwindigkeit. Das Rennen gewann Yanick aus Rieden souverän. Preise gab es am Ende für die drei schnellsten Fahrzeuge, aber auch für die drei schönsten. Diese wurden vom Publikum und einer Jury gekürt. 

 Nervenkitzel und Wissensvermittlung

Für Museumsleiter und Mitorganisator Daniel Kaysel geht es beim Solarmobil-Rennen aber um mehr als um Nervenkitzel und Prämierungen: «Mit dem Anlass sensibilisieren wir Kinder und Jugendliche niederschwellig für erneuerbare Energie. Auch der Entstehungsprozess, ein Solarmobil zu planen und baulich umzusetzen, ist ein wichtiger Bestandteil des Anlasses.»

Dem Thema der Energiegewinnung nahmen sich auch Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wettingen an und lieferten sich mit ihren sechs Fahrzeugen ein eigenes Rennen. Die Jugendlichen besuchen das interdisziplinäre Akzentfach "Aetna" der Fächer Biologie, Chemie und Physik.

Das nächste Solarmobil-Rennen findet 2021 statt. (AZ)

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