Wettingen

Es gibt keine «Altstadt» – das Alterszentrum heisst weiterhin «St. Bernhard»

Aus «Altstadt – voller Läbe» wird «St. Bernhard – schön hier».

Aus «Altstadt – voller Läbe» wird «St. Bernhard – schön hier».

Das neue Wettinger Alterszentrum im Langäcker wird den gleichen Namen haben wie das alte. Ursprünglich wäre der Name «Altstadt» geplant gewesen.

Im Wettinger Langäckerquartier entsteht derzeit ein neues Alterszentrum. Unter anderem soll es 123 Pflegezimmer, eine Notfall/Palliativ-Pflege sowie 45 Pflegewohnungen für ältere Menschen beinhalten, die Unterstützung benötigen. Verantwortlich für den 68 Millionen Franken teuren Neubau zeichnet die St. Bernhard AG.

Beim Spatenstich im August 2018 wurde mitgeteilt, dass der Neubau auf den Namen «Altstadt» getauft wird. Die Verwendung von Begriffen wie «Altersheim», «Pflegezentrum» et cetera sei nicht mehr zeitgemäss und werde dem innovativen Konzept, das die Verantwortlichen der St. Bernhard AG entwickelt haben, nicht gerecht, hiess es damals.

Doch nun folgt die Kehrtwende, wie Verwaltungsrat und Geschäftsleitung am Neujahrsapéro am 7. Januar bekannt gaben. «Es hat sich gezeigt, dass die Marke ‹St. Bernhard› bei der Wettinger Bevölkerung, bei den Mitarbeitenden, bei Bewohnenden sowie bei verschiedenen Partnerorganisationen sehr stark verankert ist», heisst es in der dazugehörigen Mitteilung. Die Institution St. Bernhard blickt auf eine über 110-jährige Geschichte zurück.

Der Verwaltungsrat der St. Bernhard AG habe sich daher entschieden, den Projektnamen «Altstadt» mit Bezug des neuen Gebäudes wegzulassen und das traditionelle «St. Bernhard» bei Namensgebung und Logo wieder ins Zentrum zu stellen.

Neubau im Frühjahr 2022 bezugsbereit

Der Name «Altstadt» war im grössten Dorf der Schweiz nie auf viel Gegenliebe gestossen. Und wenn schon auf einen Begriff wie «Altersheim» verzichtet werden soll, dann sei «Altstadt» auch nicht die ideale Lösung. Zumal im Neubau der Austausch zwischen den Generationen gefördert werden soll.

Neben dem Namen wird auch der Claim geändert. «Voller Läbe» hiess er. «Schön hier!» heisst er jetzt.
Der neue Verwaltungsratspräsident Josef Meier blickt mit Freude in die Zukunft und mit Spannung auf den sichtbaren Baufortschritt im Langäcker: «Mit dem Jahresbeginn rückt der Bezug des Neubaus deutlich näher.»

In den kommenden Monaten werden die drei Baukörper an Höhe gewinnen. Die Fertigstellung erfolgt im Winter 2021/2022, die Bewohnenden und Mitarbeitenden werden im Frühjahr 2022 vom Lägernhang mitten ins Herz von Wettingen umziehen. Der Neubau verbessert die Rahmenbedingungen und garantiert eine zeitgemässe Altersversorgung in Wettingen.

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