Eröffnung

Die Stadt im Weihnachtsrausch: Das «Badener Wunderdorf» feiert Premiere

Das «Badener Wunderdorf» auf dem Theaterplatz und der «Winterzauber» auf dem Bahnhofplatz läuten die Vorweihnachtszeit ein. Die Vorfreude auf die Festtage ist bei Gross und Klein spürbar.

Die Stadt Baden schwelgt seit Donnerstag im Vorweihnachtszauber. Neben dem «Winterzauber» auf dem Bahnhofplatz und dem «Dörfli» auf dem Cordulaplatz steht dieses Jahr erstmals auch der Theaterplatz ganz im Zeichen von Glühwein, Raclette und feuchtfröhlicher Adventsstimmung. 

Zwar dauert es noch gut zwei Wochen bis zum ersten Advent. Mit der Eröffnung des «Badener Wunderdorfs» war die Vorfreude auf die Festtage aber schon spürbar. Rund um das Eisfeld auf dem Theaterplatz – mit prächtiger Aussicht auf den Schartenfels – locken Marktstände, ein Kinderkarussell und ein zweistöckiges Restaurant. Die Eisbahn sorgte schon am ersten Tag für leuchtende Kinderaugen.

«Im Wunderdorf gibt es immer wieder neue Wunder zu entdecken, für Jung und Alt, für Gross und Klein», wie es Lydia Bosoni, die Präsidentin des Vereins «Wunderbaden» sagte. Der Verein organisierte das Wunderdorf, das auch mit Jazz-Konzerten und Eisstockschiessen auftrumpft. Nicht zuletzt verkehrt von hier aus die erst vor kurzem vor der Verschrottung gerettete Spanischbrötlibahn zu ausgewählten Zeiten auf den Badener Strassen.

«Aarüerete» mit Politprominenz

Mit der «Aarüerete» gestern Abend hat auch der traditionelle «Winterzauber» auf dem unteren Bahnhofplatz begonnen. Marcel Durizzo, Inhaber des «Chäsegge», rührte zusammen mit der höchsten Badenerin, Einwohnerratspräsidentin Karin Bächli, und einer Delegation des Stadtrats sein Badener Bier-Fondue an. Schnapsbrenner Lorenz Humbel reicherte das Fondue mit Kirsch an. Die Sängerin und Schauspielerin Christine Lauterburg sorgte für den musikalischen Rahmen.

Den Mittelpunkt des «Winterzaubers» bilden wie gewohnt die Fondue-Hütte, der Brenner-Schopf und die Feuerstelle auf dem Springbrunnen. Den Wurststand bei der Feuerstelle, der im letzten Jahr seine Premiere erlebte, wird es auch in diesem Jahr geben. Auf der Kulturbühne finden während des «Winterzaubers» verschiedene Auftritte statt.

«Wir haben bereits sehr viele Reservationen für die Fondue-Hütte, es zeichnet sich eine sehr gute Auslastung an», sagt Nicole Lüthy, die Projektverantwortliche der Firma Humbel. Doch auch Laufkundschaft sei jederzeit willkommen. «Für zwei bis drei Personen finden wir eigentlich immer einen Platz», sagt Lüthy.

Stadt Baden wird zur Weihnachtsdestination

Der «Winterzauber» geht zurück auf das Jahr 2005, als der Handels- und Gewerbeverein City Com zum ersten Mal die Badener Innenstadt mit einer weihnachtlichen Atmosphäre belebt hat. Bereits zum neunten Mal ist die Stetter Spezialitätenbrennerei Humbel im Auftrag der City Com für den «Winterzauber» verantwortlich. Er dauert wie das «Wunderdorf» bis zum 6. Januar und wird mit der «Uuschratzete» beendet.

40 Mitwirkende werden auf dem Bahnhofplatz während den knapp zwei Monaten im Einsatz stehen. Und nicht nur das: Gleich nebenan findet vom 22. November bis 7. Dezember das traditionsreiche Kerzenziehen zugunsten von Menschen mit Behinderung statt. Am 30. November besucht der Samichlaus den «Winterzauber», und zum Jahreswechsel findet im Brenner-Schopf eine Silvesterparty statt.

Die Stadt Baden wird zunehmend zur Weihnachtsdestination: Am kommenden Freitagabend eröffnet rund um die Bodega-Bar das «Corduladörfli», und am 27. November steigt mit dem mittlerweile ebenfalls schon traditionellen Lichterwecken auf dem Schlossbergplatz der nächste Anlass, der die Kinderaugen zum Leuchten bringen wird.

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