Anfang Monat haben Sandro Scarabelli (42) und Walter Farsaci (48) zusammen mit ihrem dreiköpfigen Team das neue Restaurant in der Unteren Halde eröffnet. Dort wo sich zuvor während fast 30 Jahren ein chinesisches Restaurant befand, kommen Gäste nun in den Genuss von italienischer Küche.

Das Restaurant lautet auf den Namen «Grosser Alexander», befindet es sich doch im Haus zum grossen Alexander. «Uns ging es darum, die Badener Werte zu erhalten», sagt Scarabelli. Davon zeugt auch die neue Aussenfassade, die sich in Absprache mit der Denkmalpflege an der Vergangenheit des Hauses orientiert.

Knapp 50 Gästen bietet das Restaurant Platz; im Frühling sind weitere Tische draussen in der Kronengasse geplant. Auf der schlanken Karte stehen typische italienische Gerichte, wie etwa «Malureddus sardi con ragù di vitello e ceci» – ein Pastagericht aus Sardinien mit Kalbsragout und Kichererbsen. «Bei uns gibt es Gerichte, die man sonst auf Karten italienischer Restaurants nicht findet», sagt Farsaci. Auf Pizza habe man zudem ganz bewusst verzichtet. Über Mittag werden preiswerte Menus angeboten. «Wir wollen auch eine Quartier-Beiz und eine Adresse sein, wo sich die Quartierbewohner wohlfühlen.»

Stolz sind Scarabelli und Farsaci darauf, dass alle Gerichte frisch zubereitet werden. Ein Gast sei denn auch hell erfreut gewesen, nach dem Essen und habe gesagt: «Endlich wieder richtig al dente!»