Baden

Das höchste Lob stammt von einem Wettinger: Markus Dieth gratuliert Baden zum Wakkerpreis

Markus Schneider (l.), hier nach der Wahl zum Stadtammann, darf erneut Markus Dieths Gratulationen entgegennehmen.

Markus Schneider (l.), hier nach der Wahl zum Stadtammann, darf erneut Markus Dieths Gratulationen entgegennehmen.

Anfang des Jahres durfte die Stadt Baden den Wakkerpreis einheimsen. Der Regierungsrat und Landammann Markus Dieth würdigt die Preisträgerin nun für ihre umsichtige Stadtentwicklung. Aufgrund von Corona wird allerdings nur eine kleine Feier in Baden stattfinden.

Anfang Jahr hat der Schweizer Heimatschutz den begehrten Wakkerpreis an die Stadt Baden vergeben. Die Stadt habe es in den letzten Jahren verstanden, «mit klugen Investitionen in öffentliche Freiräume Lebensqualität zurückzugewinnen». Man habe trotz hoher Verkehrsbelastung konstant in die Aufwertung von Plätzen investiert, hiess es in der Würdigung.

Die offizielle Preisübergabe des Schweizer Heimatschutzes, die ursprünglich für den 27. Juni vorgesehen war, wird nun am 19. September 2020 stattfinden. Wegen Corona könne diese nur im kleinen Rahmen durchgeführt werden, mit geladenen Gästen des Schweizer Heimatschutzes, Aargauer Regierungsvertretern und Gästen der Stadt, heisst es in einer Mitteilung des Badener Stadtrats.

Anerkennung erhält die Limmatstadt derweil vom höchsten Aargauer. In der soeben erschienenen Broschüre des Schweizer Heimschutzes zum Wakkerpreis anerkennt Landammann Markus Dieth (CVP) die unermüdlichen Bemühungen Badens. Der in der Nachbargemeinde Wettingen wohnhafte Regierungsrat hält in seinem Grusswort fest, dass die Ehrung kein Zufall sei: «In den vergangenen zwanzig Jahren hat Badens Bevölkerung dank einer hochwertigen Stadtentwicklung Stück für Stück den öffentlichen Raum zurückerhalten.» Baden ziehe viele Menschen an. Davon profitiere auch das Gewerbe.

Bereits die fünfte prämierte Gemeinde im Aargau

Der Preis wird seit 1972 verliehen und ist mit 20 000 Franken dotiert. Baden ist nach Laufenburg (1985), Turgi (2002), Aarau (2014) und Rheinfelden (2016) die fünfte Gemeinde im Aargau, der die Ehre zuteilwird. Markus Dieth hält fest, dass die Ehre nebst der Wertschätzung für Geleistetes auch Verpflichtung für die Zukunft sei. Dazu gehöre ein sorgfältiger Umgang mit den Freiräumen und dem baukulturellen Erbe, das von Badens bewegter Geschichte als Bäderstadt, Tagsatzungsort und Industriestandort zeuge.

Badens Stadtentwicklung ihrerseits bleibe weiterhin herausfordernd – derzeit im Bau sind prägende Projekte wie das Sekundarstufenzentrum Burghalde, der Boveri-Platz und das Bäderquartier mit dem neuen Thermalbad.

Gleichzeitig aber mahnt er: Für die künftige Entwicklung der Stadt sei auch deren Erschliessung und eine Qualitätssteigerung für alle Verkehrsteilnehmenden auf den wichtigen Achsen entscheidend. «Hier sind Stadt und Kanton gleichermassen gefordert», sagt der Landammann.

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