Baden

Das Ärztehaus in den Bädern wächst in die Höhe – so sieht es im Bäderquartier aus

Die Hochbauarbeiten auf der Bäder-Baustelle kommen rasch voran, das Quartier verändert sich fast täglich – ein Augenschein.

Im Bäderquartier in Baden drehen sich die Kräne, es quietscht und kracht: Zum einen laufen hier die Hochbauarbeiten für das neue Thermalbad und für das Ärzte- und Wohnhaus, zum anderen findet der Umbau des Verenahof-Gevierts in eine Gesundheitsklinik statt.

Nicht zuletzt wird seit Montag auch noch die Bäderstrasse saniert, die vom Bahnhof in die Bäder führt. Die Bautätigkeiten fordern Anwohner und Gewerbetreibende heraus.

Eine wichtige Etappe für das neue Thermalbad wurde vor drei Wochen mit dem Start des Hochbaus in Angriff genommen. Diese Arbeiten kommen zügig voran, wie ein Augenschein zeigt: Wer heute vom Kurplatz her Richtung Limmatknie blickt, der sieht bereits die Fundamentplatten und das Kellergeschoss des Ärzte- und Wohnhauses. Dieses wird in den kommenden Monaten langsam in die Höhe wachsen.

So soll das Botta-Bad dereinst aussehen:

Auch beim Mättelipark geht es rasch vorwärts. Die Dreikönigskapelle steht hier auf etwas verlorenem Posten wie auf einer Halbinsel in der Baustelle. «Die ersten Arbeiten an der Schnittstelle zwischen dem Baufeld für das neue Thermalbad sowie dem Baufeld für das Verenahof-Geviert sind gestartet», sagt Gesamtprojektleiter Antony Strub.

Parallel sei man daran, die Aushub- sowie die Tiefbauarbeiten beim Mättelipark und rund um die Kapelle fertigzustellen. Dort, wo früher das Parkhaus stand, haben die Baumeisterarbeiten begonnen.

«Immer wieder Überraschungen»

«Diese Schnittstelle zwischen Verenahof und dem neuen Thermalbad ist sehr anspruchsvoll, und der schwierige Baugrund bringt doch immer wieder neue Überraschungen. Das erfordert Planungsanpassungen», so Strub.

Auch der Umbau und die Sanierung des Verenahof-Gevierts, das aus den drei historischen Badhotels Bären, Ochsen und Verenahof besteht, gehen voran: «Seit letztem Montag werden die ersten statischen Elemente zurückgebaut. Diese Arbeiten sind von aussen nur minimal sichtbar und werden bis Ende August fertiggestellt», so Strub.

Auch wenn der Ablauf für alle Beteiligten sehr herausfordernd sei, zeigt sich der Gesamtprojektleiter zufrieden, wie der Hochbau bisher läuft: «Wir sind im Zeitplan.»

Die Hochbauarbeiten hätten eigentlich schon früher starten sollen. Doch die Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden, die über ihre Tochtergesellschaft Verenahof AG als Bauherrin federführend ist, hatte im November mitgeteilt, dass beim Aushub unerwartetes Material gefunden worden war.

Das führt dazu, dass das Thermalbad voraussichtlich rund ein Jahr später eröffnet wird: Sowohl das Ärztehaus als auch das Bad und der neue Kurplatz sollen 2021 eingeweiht werden.

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