Wettingen

Chefin von 300 Angestellten: Das ist die neue Wesco-Geschäftsführerin

Neue Wesco-Geschäftsführerin: Irina A. Leutwyler.

Neue Wesco-Geschäftsführerin: Irina A. Leutwyler.

Die 46-jährige Irina A. Leutwyler steht neu dem Wettinger Lüftungstechnik-Unternehmen vor.

Das Wettinger Lüftungstechnik-Unternehmen Wesco hat seit 1. Oktober 2020 eine neue Geschäftsleiterin. Gemäss einer Medienmitteilung folgt Irina Alexandra Leutwyler auf Firmeninhaber Beat Ernst, der seit dem Weggang von Adrian Beer das operative Geschäft leitete und sich nun auf seine strategische Aufgabe als Präsident des Verwaltungsrats der europaweit tätigen Wesco-Gruppe konzentrieren wird. Parallel dazu begleitet Beat Ernst weiterhin ausgewählte Innovationsprojekte.

Das 1962 gegründete Familienunternehmen Wesco ist auf die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von Dunstabzügen und Lüftungen in den Bereichen Küche, Wohnung, Büro und Schule spezialisiert. Am Hauptsitz in Wettingen und bei den Tochtergesellschaften in Deutschland und Italien sind insgesamt 300 Mitarbeitende beschäftigt, die einen Jahresumsatz von mehr als 90 Millionen Franken erzielen.

«Mit Irina Leutwyler haben wir eine erfahrene Geschäftsführerin an die Spitze unseres dynamischen Familienunternehmens berufen, die umfassendes Know-how im Aufbau internationaler Verkaufskanäle sowie in der Erschliessung neuer Märkte und Geschäftsfelder einbringt. Ich bin überzeugt, dass sie mit ihrem Antrieb und ihrer Leidenschaft die Wesco AG in eine moderne und erfolgreiche Zukunft steuern wird», führt ihr Vorgänger Beat Ernst aus.

«Ich freue mich, die Erfolgsgeschichte zusammen mit den Mitarbeitenden weiterzuschreiben», sagt Leutwyler und ergänzt: «Mit Pioniergeist und dem Mut, neue Wege zu gehen, um zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln, schaffen wir Mehrwert für unsere Kunden.» Vor ihrem Wechsel zu Wesco hat die 46-Jährige unter anderem Führungsfunktionen beim ABB-Tochterunternehmen Micafil aus Zürich Altstetten wahrgenommen. Sie leitete das Management des internationalen Industriekonzerns Cellpack aus Villmergen und war in dessen Stiftungsrat tätig. Die gelernte Elektroingenieurin bildete sich zur Wirtschaftsingenieurin weiter und verfügt zudem über einen Executive Master of Business Administration (EMBA) in Business Planning. (az)

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