Baden

Baden startet mit einem Spezial-Müllerbräu ins neue Jahr

Beim traditionellen Neujahrsapéro der Stadt Baden durfte Stadtammann Markus Schneider und seine Stadtratskollegen zahlreiche Besucher in der Trafo-Halle begrüssen.

Es war bereits die zweite Neujahrsansprache, die der Badener Stadtammann Markus Schneider (CVP) gestern Abend in der gut besuchten Trafo-Halle halten durfte. Nach einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr richtete Schneider den Blick voraus. «Die Stadt wird und muss sich weiter entwickeln.» Der Stadtrat habe gemeinsam mit der Verwaltung Legislaturziele und die Jahresziele 2019 entwickelt, welche die Schwergewichte abbilden würden. «Wir sind überzeugt, dass wir die Stadt damit weiterbringen. Veraltetes loslassen, Bewährtes beibehalten und Neues sinnvoll entwickeln. Das sind unsere Herausforderungen, die wir mit vollem Elan weiterhin anpacken werden.»
Im Fokus stünden dabei die regionale Zusammenarbeit und die Lancierung von «Smart-City»-Projekten im Rahmen der Digitalisierung. «Zudem wollen wir uns auch entscheiden, welche städtischen Infrastrukturen wir ihnen, unserer Bevölkerung wie zur Nutzung zur Verfügung stellen können», so Schneider wohl nicht zuletzt im Hinblick auf das auszuarbeitende Budget 2020 und damit verbundenen intensiven Spar-Debatten im kommenden Herbst. «Die Finanz- und Wirtschaftspolitik wird uns auch 2019 stark fordern.» Der von der ABB im Dezember angekündigte Verkauf der Stromnetzsparte würde den Stadtrat sehr beschäftigen. «Wir sind in engem Kontakt mit der Geschäftsleitung und setzen uns für den Standort und die Arbeitsplätze in Baden ein», versprach Schneider, ehe er den zahlreichen Gästen mit einem Special-Müllerbräu zuprostete.
Dass der Neujahrsapéro auf die traditionelle Art durchgeführt wurde, war nicht selbstverständlich. Denn SP-Einwohnerrat Martin Groves hatte in einem Postulat gefordert, der Neujahrsapéro solle zu einem Anlass werden, der das ganze Volk anspreche und nicht nur Teile davon. Es fühle sich jeweils nur ein kleiner Bevölkerungsteil angesprochen. Doch der Stadtrat, und später auch der Einwohnerrat wollten davon nichts wissen. Der Anlass soll auch in Zukunft im üblichen Rahmen stattfinden. Immerhin ein Novum war zu vermelden: Die Jubla Rütihof war in einem abgetrennten Raum für das Kinderprogramm besorgt.

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