Unterentfelden
Das «Pöstli» ist gerettet – nach noch nicht einmal 24 Stunden

Am Dienstag haben die Unterentfelder eine Sammelaktion für ihre einzige Dorfbeiz gestartet. Keine 24 Stunden später sind die 18'000 Franken bereits zusammen. Wirte und Initianten können es kaum fassen.

Katja Schlegel
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Dass die Unterstützungsaktion für das coronagebeutelte Restaurant Pöstli in Unterentfelden aufgrund der Beliebtheit der Wirtefamilie Sengül ein Erfolg werden könnte, ist nicht überraschend.

Doch diesen Erfolg hätte sich keiner träumen lassen: Keine 24 Stunden nach Lancieren der Spendenaktion auf lokalhelden.ch wurde das Spendenziel von 18'000 Franken geknackt. Am späten Mittwochnachmittag hatten 112 Spender über 21'500 Franken gesprochen – Tendenz weiter steigend.

Mit den 18'000 Franken sind die Fixkosten für drei Monate gedeckt, das Überleben des «Pöstli», der letzten Dorfbeiz, ist gesichert.

Getragen von allen gesellschaftlichen und politischen Kreisen

«Wir sind absolut überwältigt und können es kaum fassen», sagt Denise Widmer. Sie hat die Projektleitung der Rettungsaktion übernommen. Innert kürzester Zeit hatten sich auch Vertreter aller gesellschaftlichen und politischen Kreise gemeldet, um das Projekt zu unterstützen.

«Für alle war klar: Wir dürfen die Familie Sengül jetzt nicht hängenlassen. Jetzt ist es Zeit, ihnen für ihre Gastfreundschaft zu danken», sagt Widmer. Und was sagt die Familie Sengül? Widmer: «Die können ihr Glück kaum fassen und sind wahnsinnig dankbar.»