Oberentfelden
«Toscana»-Wirt startet nochmals – als Klubhaus-Betreiber

Der 75-jährige Giuliano Peccianti gibt ein Comeback in Oberentfelden. Er hat den Betrieb im Klubhaus des FC Entfelden übernommen.

Kim Wyttenbach
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«Mit dem Ruhestand kann ich mich nicht abfinden»: Giuliano Peccianti im neu eröffneten Klubhaus des FC Entfelden.

«Mit dem Ruhestand kann ich mich nicht abfinden»: Giuliano Peccianti im neu eröffneten Klubhaus des FC Entfelden.

Kim Wyttenbach

Der gebürtige Italiener Giuliano Peccianti (75) aus Oberentfelden steht hinter dem Tresen und nimmt gerade die Kaffeemaschine in Betrieb. Gleichzeitig schiebt er ein paar Gipfeli in den Ofen. Um neun Uhr kommen die ersten Gäste, die Hündeler kehren jeweils nach ihrem Spaziergang im Vereinslokal ein.

Anfang März haben er und seine Ehefrau Jeanette Peccianti (65) den Betrieb im Klubhaus des FC Entfelden aufgenommen. 17 Jahre nachdem sie das Restaurant Toscana in Oberentfelden verliessen. Damit betritt das Wirtepaar Neuland, erklärt Giuliano Peccianti: «Wir führen nun ein Vereinsrestaurant und deshalb müssen wir umdenken und uns den Wünschen des FC Entfelden anpassen.» Er sei gespannt auf den Beginn der Meisterschaft und freue sich auf die neue Herausforderung. «Ein Restaurant zu führen, ist mein Hobby und ich war schon immer ein grosser Sportfan.»

Erste Stelle im «Schweizerhof»

Geboren und aufgewachsen ist Giuliano Peccianti in Montereggioni nahe Siena in der Toskana. Giuliano Peccianti verlor früh seinen Vater. Seine Mutter war mittellos und so übernahm der Staat die Kosten seiner Ausbildung. Zur Auswahl stand entweder eine Lehre in der Landwirtschaft oder im Gastgewerbe. «Ich stand schon als Kind gerne in der Küche», sagt Peccianti, und so war schnell klar, welche Wahl er treffen würde. Die Ausbildung in «Empfang, Bar und Saal», so die Bezeichnung des Bildungsgangs, dauerte fünf Jahre.

Giuliano Peccianti (mitten im Bild) mit den FC-Aarau-Spielern Aleksandrov, Pavlicevic und Romano im ehemaligen Restaurant Toscana in Oberentfelden.

Giuliano Peccianti (mitten im Bild) mit den FC-Aarau-Spielern Aleksandrov, Pavlicevic und Romano im ehemaligen Restaurant Toscana in Oberentfelden.

zvg

1960, mit 17 Jahren, kam Peccianti in die Schweiz. Seine erste Stelle trat er im Hotel Schweizerhof in St. Moritz an. «Ich liebe die Berge und so entschied ich mich für St. Moritz», erinnert er sich. Später kam er nach Wettingen und Baden, wo er im Kafi Spatz und Kafi City als Angestellter arbeitete: «Das waren sehr schöne Jahre und die beiden Cafés liefen super.» Nach einem Abstecher in das Unternehmen der Schnellrestaurantkette Wienerwald, wo er in die Geschäftsleitung aufstieg, machte er das Wirtepatent in Zürich. Giuliano Peccianti lacht und sagt: «Das waren drei sehr anstrengende Monate. Ich stand fünf Wochen ununterbrochen in der Küche, das war hart.» Nach abgeschlossener Ausbildung und Erhalt des Alkoholpatents führte er für einige Zeit das Cabaret Tivolino in Spreitenbach. 1982 wagte er dann den Schritt in die Selbstständigkeit: «Mit meinem Companion Michele Rugolo eröffnete ich das ‹Toscana› in Oberentfelden.»

FCA Bestandteil des «Toscana»

20 Jahre führte er das «Toscana» mit seiner Frau und Michele Rugolo. «Rückblickend waren es die besten und schönsten Jahre. Wir kannten sehr viele Leute, bauten gute Freundschaften auf und pflegten enge Beziehungen zu unseren Lieferanten», sagt der Wirt und lächelt.

Für den Erfolg des Restaurants nennt Peccianti folgende Gründen: Es hatte damals noch nicht so viele Pizzerien; die Wirtschaft boomte; es hatte sehr viele Italiener, die ihre Feste und Anlässe in seinem Restaurant feierten, und in seiner Verbundenheit zu den Sportvereinen. «Sport ist meine Leidenschaft und wir sponserten den FC Oberentfelden, den FC Aarau und den TV Suhr.» Die Profi-Spieler des FC Aarau, Rolf Fringer, Vorstandsmitglieder und Präsident Ernst Lämmli gingen im Restaurant Toscana ein und aus.

«Ottmar Hitzfeld war Stammgast bei uns», sagt der sportbegeisterte Wirt. Und mit leuchtenden Augen schiebt er hinterher: «Die interne Schweizer-Meister-Feier 1993 war bei mir im ‹Toscana›.»

«Wir wären geblieben»

Eine Frau betritt mit ihrem Hund das Klubhaus. Giuliano Peccianti ist sofort auf den Beinen, begrüsst sie mit Namen und führt sie zu ihrem Tisch. Einen Moment später steht ein heisser Kaffee vor ihr. Peccianti setzt sich wieder und meint: «Wir wären auch länger geblieben, aber leider konnten wir uns mit unserem Vermieter nicht auf einen Mietzins einigen.» Danach eröffneten die Pecciantis das «Toscana» in Däniken im Jurahof, bis sie 2011 zurück in den Aargau kamen und in Kölliken zuerst im «Kolibri» und dann in der «Sonne» ihre Pizzeria führten. Wohnort war stets Oberentfelden. «Ich gehe noch immer an die Spiele des FC Aarau und treffe dort zwischendurch Herrn Lämmli. Und auch mit den ehemaligen Spielern habe ich noch Kontakt. David Bader organisiert jeweils ein Treffen der ehemaligen Schweizer Meister, an das ich auch eingeladen bin. Das erfüllt mich mit Stolz», sagt Giuliano Peccianti.

Will weiterhin Gäste bedienen

Ende Januar dieses Jahres verabschiedeten sie sich von der «Sonne». «Wir wollten kürzertreten», sagt Peccianti. «Aber mit dem Ruhestand kann ich mich nicht abfinden. Ich fühle mich nicht so alt wie auf dem Papier.» Die Freude am Werken, in der Küche zu stehen und seine Gäste zu bedienen, führte zum Entscheid, das Vereinsrestaurant des FC Entfelden zu übernehmen: «Wir verwöhnen unsere Gäste mit Pizza und Pasta. Bei Anfragen für grössere Anlässe servieren wir auch Fleisch und andere Gerichte.» Seine Ehefrau Jeannette Peccianti und zwei enge Mitarbeiterinnen haben sich um die Innendekoration gekümmert und aus dem Vereinslokal eine gemütliche und heimelige Beiz gezaubert. Die Öffnungszeiten sind noch nicht definitiv festgelegt. Während der Meisterschaftssaison wird das Lokal voraussichtlich jeden Tag geöffnet sein, ausser vielleicht montags.

Giuliano Peccianti ist mit seinem Leben im Reinen: «Wir haben viel erlebt und unsere Wünsche sind in Erfüllung gegangen, wir haben Familie und Grosskinder und gute Freunde. Wir sind zufrieden.»

Einen Wunsch hat er dann aber doch noch: «Ich hoffe, ich erlebe das neue Stadion. Wahrscheinlich werde ich 90 Jahre alt sein.» Peccianti lacht herzhaft.

Aargauer Gastro-News 2019:

Klingnau, 19. Dezember: Das Gasthaus Rebstock im Städtchen Klingnau feiert Wiedereröffnung. Im Bild Wirt Ali Onurlu (2. v. r.),und seine Verlobte Saia Selim sowie ihr Team: Aziz Bestun (v. l.), Simone Eraldo und Daniele Verardi.
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Bad Zurzach, 18. Dezember: Das Tierpark-Café hat eine neue Wirtin. Susanne Wernli ist ab dem 1. Januar neue Pächterin.
Baden, 14. Dezember: Bergan und Erdal Dogan führen jetzt das «Langhaus» am Badener Bahnhof. Zuvor führten sie die «Rose» in der Altstadt.
Rekingen, 13. Dezember: Das «Memo», früher «Krone» , muss ihre Tore schliessen. Grund dafür ist, dass Wirt Yilmaz Alkan keinen Fähigkeitsausweis hat.
Attelwil, 9. Dezember: Nach einem Jahr ist die «Schmiedstube» wieder offen. Die Beiz heisst jetzt «Sopra», Wirt ist Veprim Ukaj.
Leuggern, 7. Dezember: Siegfried Rossal, laut «Gault Millau», «die Legende der Aargauer Gastronomie», verlässt das Sportcenter und tritt den Ruhestand an.
Gipf-Oberfrick, 6. Dezember: Lange Zeit waren die Türen im «Hirschen» geschlossen, das Restaurant nicht in Betrieb. Nun darf sich das Dorf aber wieder freuen, es soll nach fast zwei Jahren neu belebt werden.
Mellingen, 28. November: Das «Weisse Kreuz» (im Bild) und auch die «Scharf Eck» in der Mellinger Altstadt werden wiedereröffnet.
Laufenburg, 27. November: Für die «Probstei» in der Laufenburger Altstadt wird ein neuer Wirt gesucht. Pinar und Cemil Dindar verlassen das Lokal nach einem Jahr.
Murgenthal, 21. November: In einem Monat schliesst die Friedau in Murgenthal ihre Türen. Das Restaurant ist für seine XXL-Cordon-Bleus weitherum bekannt.
Wettingen, 13. November: Das beliebte Café «Spatz» hat neue Pächter. Costantino D’Ongia ist Geschäftsinhaber, Mirco Sgura Geschäftsführer.
Bremgarten, 12. November: Marco Polo hat traditionsreiche Gasthaus «Sonne» übernommen. Im Angebot stehen nebst Sushi, Steak und Drinks neu auch Zimmer.
Muri, 11. November: Auf dem Luwa-Areal hat das Restaurant «Halle 5» eröffnet. Es versprüht einen urbanen Stil und soll ein gastronomisches Zentrum im Freiamt werden.
Buchs, 10. November: Das Traditionsrestaurant "Zur Burestube" ist Konkurs. Das Restaurant wurde an die Zuger Firma Bader Gastronomie & Consulting verpachtet, welche eine Geschäftsführerin einsetzte.
Baden, 9. November: Das Wirtepaar Désirée Sibold (links) und Tobias Krummenacher (rechts) eröffnen das neue Badener Café «Dory&Du». In der Mitte Geschäftsführerin Nina Endrizzi (Mitte).
Aarau, 9. November: Die Aarauer «Brunchgöttin» Regina Maurer hat im Hammer ein kleines, feines «Bed&Breakfast» eröffnet.
Bremgarten, 5. November: Im Hotel und Restaurant Stadthof sollen fünf neue Wohnungen entstehen.
Wettingen, 30. Oktober: Gregor Briner hat sein Café «Gregi's Spatz» geschlossen. Neu betreibt er nur noch die Gelateria Gwundertüte am Zentrumsplatz.
Waltenschwil, 29. Oktober: Das Ristorante «Volare» erhält Bronze im bedeutendsten Publikumspreis der Schweizer Gastronomie, dem «Best of Swiss Gastro» 2020. «Volare»-Wirt Adriano Caranci (rechts) und Bruno Lustenberger, Präsident von Gastro Aargau freuen sich.
Boniswil, 29. Oktober: Nach einer langwierigen Renovation will Giuliano Caranci das italienische Spezialitätenrestaurant «La Deliziosa» bald wieder eröffnen.
Baden, 25. Oktober: Auf das «Café Delise» beim Bahnhof folgt Mitte Dezember das Restaurant Langhaus. Es wird von Bergan und Erdal Dogan geführt, die zuvor in der «Rose» an der Weiten Gasse wirteten.
Scherz, 24. Oktober: Mitte November beginnt im «Leue» die neue Pächterin Tamara Richner. Sie folgt auf das bisherige Wirtepaar Yong Ly und Hans Fiebig, die das Lokal per Ende Oktober verliessen.
Büttikon, 17. Oktober: Am 21. Dezember ist in der «Post» Schluss. Christina Liemb zieht sich nach 45 Jahren in der Beiz aus dem Arbeitsleben zurück.
Vordemwald, 14. Oktober: Die «Untere Säge» und «Iselishof» schlossen innert weniger Monate. In der «Unteren Säge» soll aber bald wieder gewirtet werden.
Schinznach-Dorf, 12. Oktober: Der «Bären» bleibt ein Gasthof – dank der neuen Besitzer Silvia und Markus Spicher, die das Restaurant in letzter Minute retteten.
Künten, 8. Oktober: Das Restaurant «Fahr» in Sulz hat von Gault Millau 15 Punkt erhalten und ist somit eines der vier besten Aargauer Restaurant. Das Glück des Wirtepaars Manuel und Alexandra Steigmeier ist perfekt.
Meisterschwanden, 8. Oktober: Das Restaurant «Cocon» im Seerose-Komplex hat neu 13 statt wie bis anhin 12 Gault-Millau-Punkte. Ein grosses Kompliment für Küchenchefin Kanokvan Klepzig.
Laufenburg, 17. September: Das ehemalige Hotel «Schützen» befindet sich neu im Besitz der Stadt.
Villigen, 6. September: Nadja Schuler vom «Hirschen» ist von Gault Millau als «Köchin des Monats» asgezeichnet worden.
Aarau, 15. August: Das «Coffee House» ist total renoviert worden. Starbucks-Store-Manager Marco Schwarz (26) ist in Aarau Chef über zehn Angestellte. Es sollen bald noch mehr sein.
Reitnau, 17. August: Der Gemeinderat hat Michaela Müller die Bewilligung für die Aufnahme der Wirtetätigkeit erteilt. Sie wird im «Bären» jeweils freitags und samstags von 16 bis 2 Uhr eine Bar führen. Ende Sommer 2018 hatte der damalige Pächter Hanspeter Pauli das Lokal geschlossen.
Aarau, 3. August: Samira Schmitter serviert neu neben der Minoritätskirche an der Bahnhofstrasse Espressi, Caffè Americanos, Cold Brew Tonics sowie selbst gebackene Kardamom-Zimtschnecken – alles von ihrem umgebauten Lastenvelo aus.
Baden, 24. Juli: Das «Papa Oro’s» hat am 10. Juli an der Weiten Gasse in Baden eröffnet. Der Betrieb der Familie Guevarra aus Gebenstorf ist gut angelaufen.
Mumpf, 22. Juli: In der Kasse des Gasthofs Anker in Mumpf klafft ein Loch in sechsstelliger Höhe. Dem «Anker» fehlen wegen der Baustelle die Gäste. Wirt Sepp Hohler hofft auf den Herbst.
Mellingen, 18. Juli: Nach nur einem Jahr ist die Brasserie für Feinschmecker im «Weissen Kreuz» Geschichte. Pächter Stefano Kropp (Bild) hat sein Restaurant geschlossen. Jetzt möchte die neue Wirtin Oljenka Radwan zurück zu den Wurzeln der Beiz.
Schöftland, 18. Juli: Per Ende Januar 2020 wird für Koch Daniel Rall im traditionsreichen «Ochsen» Schluss sein. Er verlässt den Betrieb nach nur zweieinhalb Jahren.
Aarau, 11. Juli: Im «Einstein» ist der Outdoor-Bereich deutlich grüner geworden – dank vielen neuen Pflanzen. Seit dem letzten Herbst in dem Lokal eigentlich alles anders. Neuer Pächter ist der Österreicher Franz Maier (53). Der ehemalige Wirt des «Tägi» Wettingen hat den Ruf, ein Top-Gastronom zu sein.
Birrfeld, 9. Juli: «Cockpit»-Wirtin Tamara Richner und -Koch Hans Jaun verlassen den Flugplatz Birrfeld und werden Pächter im «Leue» Scherz. Neue Betriebsleiterin wird Heidi Acklin per 15. Juli.
Scherz, 23. Juni: Das Pächterpaar Hans Fiebig und Huanrong Ly-Lu verlässt das Restaurant Leue. «Cockpit»-Wirtin Tamara Richner übernimmt.
Baden, 8. Juni: Seit bald 15 Jahren führt die Familie Baydar das Imbisslokal «Speedy Food» in Baden – nun suchen sie ihre Nachfolger.
Klingnau, 31. Mai: Wirtin Erika Eggspühler schliesst den Rosengarten in Klingnau nach 8,5 Jahren. Am 31. Mai fand die Austrinkete statt. Nach zehn Jahren kehrt die Wirtin der Gastronomie den Rücken zu.
Rheinfelden, 7. Juni: Gabriela Anda (l.) und Antonietta Tonto wirten neu im «Kronenhof» an der Marktgasse. Den Gästen bieten sie unter anderem ein täglich wechselndes Mittagsangebot, frische Wähen und Apéros.
Windisch, 4. Juni: Das Restaurant Waage in Windisch soll im Herbst 2019 wieder eröffnet werden. Das teilt die Brugger Liegenschaften AG mit. Es ist seit April geschlossen.
Fislisbach, 4. Juni: Die Geschwister Rahel, Jonas und Simon Stäuble aus Rütihof haben im Restaurant Sommerhalde einen Biergarten eröffnet. Er soll ein Treffpunkt für Jung und Alt werden. Das Augenmerk liegt auf den Getränken, wobei das ganze Bierangebot von Lägere Bräu serviert wird.
Fahrwangen, 27. Mai: Seit Anfang 2019 ist die Metzgerhalle unter dem Namen «Butchers Kitchen» wieder offen. Bald soll eine Raucherlounge mit Bar und Tischen in der angrenzenden Metzgerei das Restaurant ergänzen.
Baden, 25. Mai: «Fatimas Küche» soll noch im Mai an der Mellingerstrasse eröffnen und ein breites Publikum – inklusive Familien – ansprechen.
Endingen, 15. Mai: Das Restaurant Post schliesst seine Türen. Der neue Eigentümer will die Räumlichkeiten anders nutzen.
Eggenwil, 8. Mai: Das Restaurant zum Sternen wurde am 6. Mai 2019 geschlossen. Ob und wann es wieder geöffnet wird, war zunächst unklar.
Obermumpf, 13. April: Die Sanierung des Restaurants Rössli dauert an – eröffnet werden soll es nach den Sommerferien. Die Speisekarte soll Spezialitäten aus der Schweiz und vom Balkan enthalten.
Villigen, 10. April: Die Gastgeber Nadja Schuler und Stephane Wirth können das Gault-Millau-Restaurant Hirschen in Villigen kaufen und weiterführen. Damit findet die Zeit der Unklarheit ein Ende.
Bad Zurzach, 5. April: Im Traditionsrestaurant "Ochsen" im historischen Zentrum hat die "BarBar Toscanische Spezialitäten" eröffnet. Der "Ochsen" stand seit Anfang März 2018 leer.
Bad Zurzach, 20. April (2): «BarBar» bietet ein toskanisches Büffet mit Pizzeria und Gelateria. Im Bild Geschäftsführer Valerio De Conti und seine Lebensgefährtin Angela Albicker.
Eiken, 5. April: Agatina und Daniele Ieraci eröffnen an diesem Tag die «Sonne».
Der Gasthof «Sonne» wird damit zum italienischen Restaurant. Dieses Bild zeigt sie Ende Januar vor dem Gasthof.
Ende März: Küchenchef Marc Pierre Kasten, der dem Barracuda in Lenzburg 13 «Gault-Millau»-Punkte eingebracht hat, verlässt das Restaurant. – Bild: Die Brasserie Barracuda bei der Eröffnung im Juni 2017.
Neuer Küchenchef des Barracuda wird Mark Humm (rechts im Bild). Er ist der Bruder von Daniel Humm (links). Das Bild zeigt die beiden im Spitzenrestaurant "Eleven Madison Park" in New York City, das Daniel Humm führt.
April: «Ochsen»-Wirt in fünfter Generation, Robert Stöckli, wird nach dem Neu- und Umbauprojekt der Hotel Muri AG nicht mehr Gastgeber sein.
Das Gasthaus "Adler" in Muri wird renoviert: Stöckli führt es bis im Herbst.
Das Gasthaus "Ochsen" in Muri: Auch dieses Lokal führt Stöckli bis im Herbst.
Leimbach: Voller Elan nahm Eugenio Spina (35) vor zwei Jahren seinen neuen Arbeitsplatz hinter dem Tresen des Leimbacher «Sternen» ein. Nun schliesst er seine Pizzeria wieder. Der Umsatz habe nicht gestimmt, sagt Spina, der zuvor fünf Jahre lang in Teufenthal das «Carpe Diem» geführt hatte.
Kölliken: Am 20. Februar hat die "Sonne" nach einem Umbau wieder ihre Türen geöffnet. Sie soll nach einer Pizzeria-Phase wieder zur richtigen Dorfbeiz werden. Im Bild: Erika Antunovits (v.l.), Vanessa Wyss, Rolf Blattner und der neue Wirt Gery Maurer.
Klingnau, Anfang März: Bereits seit Anfang Monat zu ist das Gasthaus «Rebstock» in Klingnau. Wirtin Danielle Arteaga hat die Türen nach der Fasnacht geschlossen. Sie führt Unstimmigkeiten mit der Immobilienfirma an, zudem führt sie den knappen bemessenen Platz in der Küche an.
Wallbach: Seit Anfang Februar führen Evelien Reukers und Simon Hauri das «Fabriggli» in Wallbach, neu unter dem Namen «Gasthof Fabriggli». Mit den ersten Wochen sind sie zufrieden. Auch auf der Speisekarte ist der Einfluss der neuen Pächter ersichtlich. Neben gutbürgerlicher Schweizer Küche und einigen alten «Fabriggli»-Spezialitäten gibt es auch Speisen aus der niederländischen Küche.
Frick, 13. März: Das Hotel-Restaurant "Platanenhof" wird definitiv abgerissen. Es weicht einer Wohnunüberbauung mit 18 Einheiten.
Aarau, 12 März: Das Restaurant «Meat’s» hat neu einen fleischlosen, sprich veganen Burger. Der Designer-Food kommt aus den USA. Die Nachfrage ist gross, so Geschäftsführer Christian Fleischhauer.
Platanenhof in Frick: Wirt Lars Laier investiert in die neue Überbauung über 5 Millionen Franken.
Seengen, 17. Januar: Hotel Bären Seengen: Nachdem das Art Cigar im Aparthotel Bären in Seengen nach kurzem Intermezzo wieder geschlossen hat, lädt das Hotel nun selbst in die Räumlichkeiten. Serviert werden seit ein paar Wochen Getränke wie Whiskey, Snacks – und im geschlossenen Fumoir natürlich auch wieder edle Cigarren, rund 60 Sorten an der Zahl.
Aarau, 15. Januar: Das 1972 erbaute Gebäude am Bahnhof Aarau, in dem sich auch der «Aarauerhof» befindet, wird nach nicht einmal 50 Jahren verschwinden. Wann das passiert, steht aber noch nicht fest. Der neue «Aarauerhof» kann gemäss neuer BNO statt 23 Meter bis zu 33 Meter hoch werden.
Veltheim, 11. Januar: Die Umsatzzahlen waren unbefriedigend. Auf Ende 2018 hatte die «Genossenschaft zur Erhaltung des Gasthofs Bären» als Eigentümerin der Liegenschaft dem Wirt nach anderthalb Jahren Tätigkeit gekündigt. Seit 7. Januar steht das Traditionslokal dank einem neuen Konzept wieder offen.
Margrit und Eugen Wildhaber.
Elfingen, 4. Januar: Ende März 2019 macht das Gästehaus «Wyler’s Bed & Breakfast» dicht. Es befindet sich im roten Haus am Dorfrand.
Baden, 3. Januar: Das Restaurant «Rose» in der Weiten Gasse hat einen neuen Eigentümer, den Unternehmer Markus Schön aus Turgi. Das Wirte-Ehepaar Dogan hat einen Vertrag bis Ende März 2019. Danach will Schön die Liegenschaft sanieren und im Sommer 2019 als neuer Wirt die Neueröffnung feiern.

Klingnau, 19. Dezember: Das Gasthaus Rebstock im Städtchen Klingnau feiert Wiedereröffnung. Im Bild Wirt Ali Onurlu (2. v. r.),und seine Verlobte Saia Selim sowie ihr Team: Aziz Bestun (v. l.), Simone Eraldo und Daniele Verardi.

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