Obduktion

Tötungsdelikt Buchs: Jetzt sind die Todesursachen bekannt

Der Familienvater von Buchs hat sich und seine Kinder wohl medikamentös vergiftet. Ein Todesopfer wurde mutmasslich erstickt. Dies ergaben die angeordneten Obduktionen, wie die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft mitteilt.

Gestützt auf die bisherigen Ermittlungen gehen Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft Aargau davon aus, dass der Familienvater zuerst seine drei Kinder im Alter von 3, 11 und 13 Jahren getötet hatte und sich danach das Leben nahm.

Die angeordneten Obduktionen hätten gezeigt, dass drei der vier Toten mutmasslich an einer medikamentösen Vergiftung gestorben sind, heisst es in einer Mitteilung der Oberstaatsanwaltschaft. Ein Todesopfer wurde mutmasslich erstickt.

Welche Substanz verwendet wurde, ist noch unklar: Die toxikologischen Befunde stehen noch aus.

Todesursache in Buchs geklärt: So brachte der Vater seine drei Kinder um. TeleM1 berichtet.

Todesursache in Buchs geklärt: So brachte der Vater seine drei Kinder um. TeleM1 berichtet.

Die vier Todesopfer wurden am Montag im Familienhaus in Buchs aufgefunden. Die Untersuchungsbehörden gehen davon aus, dass der Vater nicht im Affekt gehandelt habe. Es habe aber weder im engen noch im weiteren Umfeld des 37-jährigen Mannes einen Anlass oder Hinweise gegeben, die auf die Tat hätten schliessen lassen können, heisst es weiter. Motiv und Tathergang sind nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die getöteten Kinder waren drei, elf und 13 Jahre alt. Auch der Hund der Familie wurde getötet.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1