Abstimmung im Einwohnerrat
Nimmt das Aarauer Stadion die erste grosse Hürde? Der Hitchcock bis zum übernächsten Montag

Am 26. August entscheidet der Einwohnerrat Aarau über eine für das Stadionprojekt essenzielle Umzonung, den 17-Millionen-Kredit – und damit über die Zukunft des FC Aarau.

Urs Helbling
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Mittlerweile sind alle alten Fabrikhallen weg: Das Stadion-Areal neben der SBB-Linie. (Archivbild)

Mittlerweile sind alle alten Fabrikhallen weg: Das Stadion-Areal neben der SBB-Linie. (Archivbild)

Sandra Ardizzone

Die ehemalige Industriebrache ist leergeräumt. Wer heute in Aarau am Torfeld Süd vorbeifährt, könnte meinen, der Aargau sei dem Bau eines Fussballstadions mit 10'000 Sitzplätzen noch nie so nahe gestanden, wie jetzt. Das ist nicht der Fall. Für den «Plan A», die Querfinanzierung mit einem Einkaufszentrum, gab es bereits eine rechtskräftige Baubewilligung.

Das ist beim aktuellen Projekt mit der Querfinanzierung über vier Hochhäusern noch lange nicht so. Aber die Stunde der Grundsatzentscheide ist nah: Am übernächsten Montag wird der Einwohnerrat einen doppelten Beschluss fällen: Stimmt er der Umzonung zu? Bestätigt er den städtischen Kredit von 17 Millionen Franken für das Stadion? Und was werden die Aarauer Stimmbürger Ende November entscheiden, falls das Stadion die Hürde des Einwohnerrates überhaupt schafft?

Die SP sondiert die Stimmung bei der Basis

Fest steht: Die Ausgangslage ist delikat. So delikat, dass die SP im Meinungsbildungsprozess vor der Einwohnerratsversammlung ausserordentlicherweise die Basis einbezieht – auch wenn an der Sektionsversammlung vom übernächsten Donnerstag noch keine Parole gefasst wird. Aber es wird unter dem Titel «Stadion im Torfeld Süd?» kontradiktorisch diskutiert. Stadtrat Daniel Siegenthaler (SP) wird versuchen, seine Genossen von einem Ja zu überzeugen. Hinter verschlossenen Türen, die Öffentlichkeit ist nicht zugelassen.

In einer ähnlich schwierigen Situation wie Daniel Siegenthaler ist Hanspeter Thür. Auch in seiner Partei, den Grünen, lehnen viele das Stadion ab. Die Skepsis ist nicht nur im links-grünen Lager gross, sondern es gibt auch bei den Bürgerlichen Leute, die zur Ablehnung neigen.

Wird das Stadion bereits im Einwohnerrat Schiffbruch erleiden? Viel hängt vom Abstimmungsverhalten der einzelnen Fraktionen ab. Auferlegen sich die Parteien einen Fraktionszwang? Stimmen beispielsweise alle Sozialdemokraten Nein und alle Freisinnigen Ja? Das wird man Abend des 26. August wissen. Beobachter rechnen damit, dass sich bei Fraktionszwang viele der Stimme enthalten werden, weil sie beispielsweise als linke Stadionbefürworter nicht gegen ihre Überzeugung votieren wollen.

Der Einwohnerrat kann es sich einfach machen

Es wird allgemein erwartet, dass der Einwohnerrat die beiden Vorlagen genehmigen wird – auch aus taktischen Gründen. Der Entscheid wird so faktisch an den Aarauer Souverän delegiert. Die Abstimmung ist für den 24. November geplant. Im Vorfeld wird es eine heisse Debatte geben – trotzdem das Volk dem Stadion schon mehrfach zugestimmt hat.

Das Stadion mit den vier Hochhäusern (von Südosten her gesehen).
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Die Modell-Ansicht von der Echolinde aus zeigt, wie sich die Silhouetten der vier geplanten Hochhäuser (rechte Bildhälfte) im Stadtbild machen würden. Am linken Bildrand ist das Telli-Hochhaus zu sehen (80 Meter hoch), rechts davon das AEW-Hochhaus (60 Meter hoch).
Blick ins neue Aarauer Stadion, aussen die Hochhäuser. (Visualisierung)
Aarauer Stadionprojekt mit Hochhäusern (Plan B)
Um das Stadion im Torfeld (Platz für 10'000 Besucher) sollen vier unterschiedlich hohe Wohntürme gebaut werden.
Die Einnahmen aus den vier geplanten Hochhäusern sollen das Stadion mitfinanzieren.
Visualisierung: So soll es beim neuen Aarauer Stadion aussehen.

Das Stadion mit den vier Hochhäusern (von Südosten her gesehen).

zvg

Die 60 Millionen Franken sind laut einer Expertise ok

Wie läuft der Meinungsbildungsprozess vor der Einwohnerratssitzung? Die zwölfköpfige Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGPK) hat sich bereits einmal mit dem Thema auseinandergesetzt. Daraus ergaben sich Fragen an den Stadtrat, die dieser an seiner Sitzung von letzter Woche beantwortet hat. Es ging dem Vernehmen nach etwa um den von der HRS zuletzt genannten Stadion-Preis von 60 Millionen Franken (davon 29 Millionen Franken als Querfinanzierung). Der Stadtrat soll eine Expertise vorgelegt haben, die diesen Preis als gerechtfertigt bestätigt.

Die FGPK wird morgen Mittwoch nochmals tagen. Danach geht es in den Fraktionen weiter, die sich, soweit bekannt, heute in einer Woche zu ihren Sitzungen treffen. Je nach Ausgang versuchen die Parteien danach, Mehrheiten zu finden – etwa für Abänderungsanträge. Es ist schon vorgekommen, dass bis ganz am Schluss gerungen und dass ein Geschäft an der Parlamentssitzung an den Stadtrat zurückgewiesen worden ist.

Wenn alle Ja sagen, beginnt das Baugesuchsverfahren

Der Einwohnerrat tagt am 26. August ab 19 Uhr im Grossratssaal. Die Sitzung ist öffentlich, Zuhörer nehmen auf der Tribüne Platz. Ganz im Mittelpunkt steht an diesem Montag das Stadion. Traktandiert ist daneben einzig noch eine kleine Kreditabrechnung.

Als Erstes steht das Geschäft «Teiländerung Nutzungsplanung Torfeld Süd, Stadion 2017» zur Debatte. Es geht dabei darum, einen Teil der raumplanerischen Voraussetzungen für den Bau der vier Hochhäuser zu schaffen. Das im Wissen um den weit detaillierteren Gestaltungsplanes, der bekannt ist, über den aber nicht der Einwohner- sondern der Stadtrat entscheiden wird. Sowohl gegen die BNO-Teilrevision als auch gegen den Gestaltungsplan sind während der öffentlichen Auflagen Einwendungen eingegangen.

Die Stadt will sich mit 17 Millionen Franken am Bau des Stadions beteiligen. Diesen Kredit hat das Volk bereits 2007 genehmigt. Doch weil nach Ansicht des Bundesgerichts ein Stadion mit Hochhäusern nicht das Gleiche ist, wie ein Stadion mit einem Einkaufszentrum, muss das Geld nochmals genehmigt werden – beginnend mit dem Einwohnerrat am übernächsten Montag.
Stimmen Parlament und Volk den Stadion-Vorlagen zu, kann das Baubewilligungsverfahren eingeleitet werden. Auch da sind Einsprachen und Beschwerden bis hinauf ans Bundesgericht möglich.

Die unendliche Geschichte des Aarauer Stadions:

Seit über 30 Jahren ist klar, dass der FC Aarau ein neues Stadion braucht. Was bisher geschah, erfahren Sie in der Bildergalerie.
35 Bilder
1985: Cupsieg und Erkenntnis Der FC Aarau feiert 1985 seinen bisher einzigen Cupsieg. Vier Jahre spielt der FCA schon in der Nationalliga A. Es wird klar: Für die höchste Spielklasse ist das Brügglifeld zu klein.
1994: Erstes Projekt Sie nennen es "Vision 2002": Architekt und Ex-Fc-Aarau-Präsident Ernst Lämmli sowie Bauingenieur und Landbesitzer Peter Zubler wollen in Schafisheim ein Stadion in der Kiesgrube bauen. Für 30 Millionen Franken und 20'000 Zuschauer, inklusive Casino.
2000: Mittellandarena Der Gestaltungsplan Mittellandpark wird erarbeitet. Er umfasst das Stadion «Mittellandarena», ein grosses Shopping-Center und Büros. 2006 soll im 70-Millionen-Franken-Stadion im Torfeld Süd gekickt werden.
2001: "Vision 2002" am Ende Das weit fortgeschrittene Projekt scheitert an der Finanzierung, Zonenvorschriften und dem Widerstand "von ein paar wenigen im Verein", wie Lämmli (rechts) in einem Interview sagt.
2003: Mittellandpark nimmt erste Hürde Der Aarauer Einwohnerrat heisst einen Kredit von 900'000 Franken für die Planung des Mittellandparkes deutlich gut.
2005: Niederlage an der Urne Das Aarauer Stimmvolk lehnt das 25-Millionen-Darlehen der Stadt für den Mittellandpark ab. Eine Umfrage ergibt, dass sich die Ablehnung primär gegen das Einkaufszentrum richtet. Wenig später geben die Initianten auf.
2006: Standort Buchs Neben der Sanierung des Brügglifelds und dem Torfeld Süd (Mittellandpark) kommen zwei neue Varianten aufs Tapet. Beide sehen Standorte in Buchs vor: Lostorf und die Obermatte.
2007: Torfeld Süd setzt sich durch Der Aarauer Einwohnerrat genehmigt im Juni einen Kredit von 1,6 Millionen Franken für ein Stadion mit Mantelnutzung im Torfeld Süd. Die Einkaufsfläche ist gegenüber dem Mittellandpark halbiert. Ebenfalls zur Diskussion steht die Buchser Obermatte. Sie findet lediglich bei einer linken Minderheit Anklang. Das Stimmvolk segnet den Kredit im Herbst ab.
2008: Volk sagt Ja Der Souverän der Stadt Aarau stimmt deutlich für einen Betrag von 17 Millionen Franken für ein neues FCA-Stadion im Torfeld Süd. Bauherrin ist die private HRS AG. Vorbild für das Stadion soll die Neuenburger "Maladière" sein (Bild). Insgesamt kostet das Stadion 36 Millionen Franken.
2009: Einsprachen Gegen Gestaltungsplan und Stadion-Baugesuch gehen 41 Einsprachen ein.
13.5.2010: Abstieg Schock für den FC Aarau: Der "unabsteigbare" Klub muss nach einem 1:4 gegen GC und dem gleichzeitigen Sieg von Bellinzona den Gang in die Challenge League antreten. David Marazzi (Bild) wird von seinen Emotionen überwältigt.
13.6.2010: Erneuter Abstimmungserfolg Die Nutzungsplanung "Torfeld Süd" schafft auch die letzte politische Hürde. In einer Referendumsabstimmung heisst das Volk die Spezialzone mit einer Ja-Mehrheit von 69,5 Prozent gut. Das Stadion könnte jetzt eigentlich gebaut werden. Wenn da nicht die Einsprachen wären.
23.2.2011: Kein Asyl für GC Mitten in die Stadionplanung platzt die Meldung, dass die Grasshoppers mit einem Umzug nach Aarau liebäugeln. Die Miete im Letzigrund ist GC zu hoch. Der FCA ersucht den Stadtrat, den Zürchern Asyl zu gewähren – wegen Synergien im geplanten Stadion. Der Stadrat lehnt das Begehren ab. Grund: Die Zusatzbelastung wäre für das Volk nicht zumutbar. Bild: Aarau's Michele Polverino, links, fällt nach im Zweikampf mit GC's Rolf Feltscher im Brügglifeld.
11.5.2011: Einsprachen abgelehnt Jetzt ist der Aargauer Regierungsrat an der Reihe: Die Kantonsregierung weist die verbliebenen Beschwerden vom Sommer 2009 ab und genehmigt sowohl die Spezialzone Torfeld Süd als auch den Gestaltungsplan. Mehrere Bewohner des Aarauer Gönhard-Quartiers ziehen ihre Beschwerde ans kantonale Verwaltungsgericht weiter.
9.12.2011: HRS muss Projekt erneuern Nach dem Entscheid des Einwohnerrates vom 14. November 2011, auf die Realisierung von polysportiven Mantelnutzungen im Stadionkomplex zu verzichten (zu teuer), muss die HRS das Projekt überarbeiten. Das Baugesuch muss ein zweites Mal aufgelegt werden. Die Grundeigentümerin Mobimo rechnet mit der Inbetriebnahme des Stadions im Jahr 2015.
2012: Stadionprojekt komplett überarbeitet Weil gegen das erste Baugesuch viele Einsprachen eingingen, präsentiert die HRS ein völlig überarbeitetes Projekt (Bild). Es ist der dritte Anlauf für ein Stadion im Torfeld Süd. Gegen das neue Projekt gehen vier Einsprachen ein. Drei werden später nach langen Verhandlungen zurückgezogen.
2013: Aufstieg Erfolg auf dem Rasen: Der FC Aarau steigt nach drei Jahren in der Zweitklassigkeit in die Super League auf.
2014: Durchbruch und neue Sorgen Der FCA jubelt: Der Stadtrat erteilt die lang ersehnte Baubewilligung für das Stadion. Doch neues Ungemach folgt sogleich: Der letzte verbliebene Einsprecher reicht Beschwerde gegen die Baubewilligung ein. Er wird als Stadionverhinderer landesweit bekannt, weil der "Blick" seine Identität teilweise aufdeckt. Er findet das geplante Einkaufszentrum zu gross.
2015: Beschwerde-Marathon 2015 ist das Jahr der Justiz im Fall Torfeld Süd: Der Aargauer Regierungsrat weist die Beschwerde des Anwohners am 21. Januar ab. Er zieht vor Verwaltungsgericht, unterliegt und gelangt ans Bundesgericht. Die Bundesrichter entscheiden vorerst, dass das laufende Verfahren keine aufschiebende Wirkung hat. Trotzdem warten Stadt und die Bauherrin HRS mit dem Baubeginn zu. Auch mit einem Ausstandsbegehren scheitert der Anwohner vor Verwaltungs- und Bundesgericht.
29.5.2015: Abstieg Der FC Aarau steigt in die Challenge League ab. Mit einem 3:2-Sieg gegen den FC Thun verabschiedet sich der Klub in die Zweitklassigkeit. Bild: Sandro Burki (links) und Kollegen applaudieren zum letzten Mal in der Super League.
2016: Machtwort Das Bundesgericht weist die Stadionbeschwerde ab. "Endlich: Das Stadion kann gebaut werden", titelt die Aargauer Zeitung. Heute wissen wir: Es ging noch immer nichts.
1.5.2017: Plan B Wegen den Einsprachen, strengeren Auflagen der Liga und neuen Gesetzen kostet das Stadion nun 20 Millionen Franken mehr. Die HRS präsentiert darum den Plan B: kein Einkaufszentrum, dafür Hochhäuser für Wohnungen, Gewerbe und kleine Läden im Erdgeschoss.
15.11.2017: Stadion-Retter? Erster Auftritt von "meinstadion.ch": Die Initianten um den früheren FCA-Präsidenten Michael Hunziker (Bild Mitte) halten nichts vom Plan B. Sie wollen, dass der ursprüngliche Plan umgesetzt wird, damit die am 18. Mai 2018 ablaufende Baubewilligung nicht verfällt. Um das fehlende Geld aufzutreiben, haben sie unter anderem ein Crowdfunding lanciert. Vier Millionen Franken sollen so zusammenkommen.
26.2.2018: Millionenstrafe gefordert "meinstadion.ch" fordert eine Konventionalstrafe von mindestens 5 Millionen Franken für die HRS, sollte diese ihrer Pflicht, dem Stadionbau, nicht nachkommen. HRS hat ein bewilligtes Stadion-Projekt, will aber statt eines Einkaufszentrums Hochhäuser bauen.
6.3.2018: Plan C HRS und "meinstadion.ch" skizzieren einen Plan C. In einer Mitteilung heisst es: "Eine Zwischenfinanzierung soll es ermöglichen, den Stadionbau vom Vorliegen von rechtskräftigen Baubewilligungen von Hochhäusern zu entkoppeln." Damit könnte mit dem Stadionbau begonnen werden, auch wenn für die Hochhäuser keine Baubewilligung vorliegt. Plan C würde rund 40 Millionen Franken kosten. Und Junioren müssen nicht mehr Kissen auf die Sitzflächen der besseren Plätze im Brügglifeld legen.
21.3.2018: Gemeinsam für Plan B Stadt, Bauherrin HRS, FCA und "meinstadion.ch" geben an einer gemeinsamen Medienkonferenz das Versprechen ab: Wir ziehen jetzt alle am gleichen Strick, am Strick Plan B (Stadion mit Hochhäusern). Darum braucht es eine erneute Abstimmung über die BNO-Revision (Bau- und Nutzungsordnung). Ein Ja ist die Voraussetzung für das neue Stadion. Die Bauherrin HRS unterstützt den FCA ausserdem in den nächsten fünf Jahren mit einer Million Franken, zusätzlich zu den bisher jährlich 70'000 Franken.
Plan B: Das Stadion mit Hochhäusern.
31.8.2018: Neues Baugesuch eingereicht Das Baugesuch des angepassten Projekts für das Stadion liegt auf dem Tisch der Aarauer Verwaltung. Das komplette Gesuch für das angepasste Stadion umfasst 20 Büroschachteln. Der Baubeginn für das Stadion erfolgt erst, wenn für die neben dem Stadion geplanten vier Hochhäuser eine rechtskräftige Baubewilligung vorliegt. Voraussetzung dafür ist, dass das Volk der BNO-Revision zustimmen wird.
7.2.2019: Bundesgericht hebt Urteil auf Das Bundesgericht heisst eine Beschwerde von sechs Personen gegen ein Urteil des Aargauer Verwaltungsgericht gut. Dieses hatte eine fristgerechte Eingabe der Beschwerdeführer nicht berücksichtigt. Es hatte den Fehler selbst bemerkt und vor Bundesgericht beantragt, dass die Beschwerde gutgeheissen wird.
3.5.2019: Stadion-Gegner blitzen beim Aargauer Verwaltungsgericht ab Das Aargauer Verwaltungsgericht weist drei Beschwerden zur Revision der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) ab. Darunter auch jene, die es zum zweiten Mal bearbeiten musste, weil es beim ersten Mal das rechtliche Gehör der Beschwerdeführer verletzt hatte. Das Bundesgericht hatte das Urteil darum aufgehoben. Das Stadion geht frühestens in der Saison 2022/2023 in Betrieb.
16.8.2019: Politiker aus dem links-grünen, vereinzelt auch aus dem bürgerlichen Lager lancieren überraschend eine Volksinitiative für einen neuen Stadion-Standort – die Buchser Obermatte kommt wieder ins Gespräch.
26.8.2019: Der Aarauer Einwohnerrat heisst die Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung und den 17-Millionen-Kredit gut. Damit steht der Volksabstimmung im November 2019 nichts mehr im Weg. Im Bild: FDP-Fraktionschef Yannick Berner im FCA-Dress.
24.11.2019: Die Stadt Aarau sagt zu beiden Abstimmungen bezüglich Stadion im Torfeld Süd mit 61 Prozent Ja. Die Auflage der Baugesuche für Stadion, Hochhäuser und Zwischenbau ist frühestens nach den Sommerferien 2020 realistisch.
5.6.2020: Die Auflage des Baugesuches verzögert sich, das Verfahren ist anspruchsvoll und der Druck der Stadion-Gegner weiterhin gross. Es könnte darum sein, dass das Aarauer Stadion erst 2028 steht.

Seit über 30 Jahren ist klar, dass der FC Aarau ein neues Stadion braucht. Was bisher geschah, erfahren Sie in der Bildergalerie.

zvg/nightnurse images, Montage: AZ