Aarau
Mehr Zeit für den Wahlkampf: Einwohnerrätin Cavegn Leitner tritt zurück

Die Aarauer Stadtratskandidaten schaufeln sich Zeit für den Wahlkampf frei – nun tritt Angelica Cavegn Leitner von ihrem Einwohnerratsamt zurück. Sie war fast 12 Jahre Mitglied – das sei für sie ohnehin die oberste Zeitgrenze, so Cagvegn Leitner.

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«Ich hatte ich mir bei meiner Wahl 12 Jahre als oberste Zeitgrenze für dieses Legislativamt gegeben», Angelica Cavegn Leitner.

«Ich hatte ich mir bei meiner Wahl 12 Jahre als oberste Zeitgrenze für dieses Legislativamt gegeben», Angelica Cavegn Leitner.

Ende Juli ist Schluss: Angelica Cavegn Leitner legt ihr Amt als Einwohnerrätin von Pro Aarau nach 11 1⁄2 Jahren nieder. Der Zeitpunkt überrascht nicht gross, denn Cavegn Leitner kandidiert im Herbst für den Aarauer Stadtrat.

Im August und September werden die Kandidaten viel Zeit für den Wahlkampf benötigen. Ausserdem sichert Cavegn Leitner ihrer Partei mit dem Rücktritt während der Legislatur den Sitz. Pro Aarau hat mit Cavegn Leitner drei Vertreter im Einwohnerrat.

Für sie wird nun Uli Fischer nachrutschen. Fischer ist 63 Jahre alt, selbstständiger Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und wohnt im Zelgli. Er ist Mitglied der

Einbürgerungskommission. Mit der Übergabe Ende Juli wird Fischer bereits bei der Budgetberatung dabei sein, dies ermögliche «einen idealen Einstieg», findet Pro Aarau.

Angelica Cavegn Leitner war während ihrer Zeit im Einwohnerrat zwei Jahre lang Ratspräsidentin. Sie sagt – und richtet sich dabei an ihre Einwohnerratskollegen – von allen Arbeiten als Einwohnerrätin seien für sie die überparteiligen Gespräche «am wertvollsten gewesen». Sie hätten oftmals zu guten Lösungen geführt.

«Ich freue mich nun auf die Vorbereitungen für meine Stadtratskandidatur und meinen letzten Maienzugsmarsch als Einwohnerrätin am 5. Juli», sagt Cavegn Leitner.

Die Stadtratskandidatur war nicht der einzige Grund für ihren Rücktritt: «Ich hatte ich mir damals bei meiner Wahl 12 Jahre als oberste Zeitgrenze für dieses spannende Legislativamt gegeben», sagt sie.

So gesehen, sei dieser Schritt die logische Konsequenz, auch im Sinne einer Ratsauffrischung, denn: «bekanntlich bringen neue Menschen andere Ideen und Denkansätze mit.»