Derzeit wird die geschützte unterirdische Operationsanlage (GOPS)  des Kantonsspitals Aarau in eine Asylbewerberunterkunft umgerüstet. Wie Vize-Stadtpräsidentin Angelica Cavegn Leitner  in der Einwohnerratssitzung vom Montagabend mitteilte, werden die ersten Flüchtlinge am 9. Dezember einziehen können. Am Montag, 23. November, findet um 19.30 im Hörsaal des Kantonsspitals statt.

Asylunterkunft im Kantonsspital Aarau

Der Kanton will Flüchtlinge auch im Notspital Aarau einquartieren. (29.10.2015)

Um die GOPS bewohnbar zu machen, mussten die Räume mit Betten und Schränken eingerichtet, brandschutzrechtliche Vorgaben umgesetzt und Aussencontainer aufgestellt werden. Die Arbeiten laufen noch.

Wie das Kantonale Departement Gesundheit und Soziales (DGS) kürzlich mitteilte, ist eine Normalbelegung mit 300 Personen geplant.  «Wenn sich die Gesuchzahlen weiterentwickeln wie in den letzten Monaten, können wir die Asylsuchenden ohne die zusätzliche Unterkunft in Aarau nicht mehr unterbringen», sagte Departementssprecher Balz Bruder.

Im Keller: So sieht es in dem unterirdischen Not-Spital in Muri aus.

Im Keller: So sieht es in dem unterirdischen Not-Spital in Muri aus.

Die unterirdische Unterkunft in Aarau könnte  zu einem Erstaufnahmezentrum umfunktioniert werden, falls dem Aargau innert kurzer Zeit sehr viele Flüchtlinge zugeteilt werden sollten. Die dort lebenden Asylsuchenden würden in diesem Fall auf Schutzanlagen verteilt. (NRO)