Kantonsspital Aarau erzielt Gewinn von 1,67 Millionen

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Ergebnis Das Kantonsspital Aarau (KSA) schliesst das Jahr 2019 mit einem Gewinn von 1,67 Millionen Franken ab. Das sind 2,2 Millionen Franken mehr als 2018. «Die Ertragskraft konnte deutlich gestärkt werden», wird Verwaltungsratspräsident Peter Suter in der Mitteilung zitiert. Dazu beigetragen hätten die gestiegenen stationären Fälle sowie die Zunahme der ambulanten Behandlungen bei gleichzeitig gutem Kostenmanagement, heisst es in der Mitteilung. Auch die Ebitda-Marge liegt mit 6,2 Prozent um 0,5 Prozentpunkte höher als 2018. Damit liege das KSA im schweizweiten Branchenvergleich im Mittelfeld. Die Vorgaben des Kantons, der von seinen Spitälern eine Ebitda-Marge von 10 Prozent verlangt, hat das KSA jedoch nicht erreicht.

Das letzte Jahr war am KSA geprägt durch Veränderungen. Im zweiten Quartal wurde der Verwaltungsrat neu zusammengesetzt. Die finanzielle Gesundung sei eines der wichtigsten Ziele, welches das strategische Gremium verfolge. 2019 seien deshalb mehrere Projekte zum Abbau von Mehrspurigkeiten eingeleitet worden. Ein Prozess, der 2020 fortgesetzt werde, wie das Spital schreibt. Ebenfalls letztes Jahr wurde das Siegerprojekt für den Neubau gekürt. Das Baugesuch soll diesen Sommer eingereicht werden. (az)