Aarau

Im Goldern-Quartier in der Aarauer Gartenstadt ist eine Überbauung mit zehn Eigentumswohnungen geplant

Im Vordergrund steht das Bauprofil. Die alten Villen bleiben erhalten.

Im Vordergrund steht das Bauprofil. Die alten Villen bleiben erhalten.

Neben den Goldern-Hochhäusern entstehen neue Wohnungen. Die Überbauung soll 6,5 Mio. Franken kosten.

Die Gartenstadt im Aarauer Süden ist wegen der grosszügigen Grünflächen und der ruhigen Lage als Wohnort sehr gefragt. Jetzt wächst der idyllische Stadtteil weiter: Die Erne AG Holzbau will im Quartier Goldern die Wohnüberbauung Bühlrain realisieren.

Seit letzter Woche liegt das Baugesuch auf. Das Projekt entsteht an der Goldernstrasse, gegenüber den Goldern-Hochhäuser und angrenzend an den Gönhard-Wald. Geplant sind zwei Neubauten à je fünf Wohnungen. Im östlichen Haus A befinden sich in Erdgeschoss und 1. Obergeschoss je eine 3,5-Zimmer-Wohnung und je eine 4,5-Zimmer-Wohnung. Ein Appartement mit 4,5 Zimmern ist auch im Attikageschoss vorgesehen.

In Haus B sollen im Erdgeschoss eine 2,5-Zimmer- und eine 4,5-Zimmer-Wohnung entstehen. Im 1. Obergeschoss gibt es eine 3,5-Zimmer-Wohnung und eine 4,5-Zimmer-Wohnung. Die Attikawohnung hat ebenfalls 4,5 Zimmer. Alle Objekte sind Eigentums-, keine Mietwohnungen. Die Neubauten werden mit Holzfassade eingekleidet, es gibt eine Garage mit 14 Abstellplätzen sowie Besucherparkplätze für Autos und Velos.

Die Stadtvillen von 1924 werden integriert

Teil des Projekts sind auch zwei bestehende Stadtvillen mit Baujahr 1924. Sie bleiben erhalten und werden «mit zwei Punktbauten im südlichen Teil der Parzellen ergänzt», wie es in den Bauunterlagen heisst.

«Frei und offen» sollen die Grünflächen rund um die Gebäude sein. In anderen Worten: Die Natur dominiert. Ein grosser Garten mit Brunnen, Wiesen und schattenspendenden Obstbäumen soll zum Begegnungs-, Spiel- und Rückzugsort für die Bewohner werden. Die Gestaltung gliedere sich gut in die Umgebung ein, schreiben die verantwortlichen Architekten vom Aarauer Büro Schneider & Schneider. Und: «Nach innen entsteht ein Freiraum ohne sichtbare Grenzen, dessen Zonierung aber doch andeutet, wo der gemeinschaftliche Raum endet und die Privatsphäre beginnt.» Die Kosten für die Überbauung belaufen sich laut Baugesuch auf 6,5 Mio. Franken (ohne Land).

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