Gränichen
Nach der Auktion: Die Monolithen-Geschichte endet mit einer guten Tat

Nachdem der Monolith versteigert wurde, spendeten die Auktionsgewinner den Betrag unter anderem an die Stiftung Theodora.

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Sie spendeten unter anderem der Stiftung Theodora: René Fasler, Luca Arber und Michael Klauser (von links).

Sie spendeten unter anderem der Stiftung Theodora: René Fasler, Luca Arber und Michael Klauser (von links).

zvg

Als letzten Dezember beim Schloss Liebegg unerwartet ein 2,4 Meter hoher Monolith auftauchte, kursierten alle möglichen Theorien, wie dieser dorthin gelangt war. Waren etwa Ausserirdische am Werk? Der frisch gefallene Schnee verwischte jedenfalls alle Spuren. Am nächsten Morgen pilgerten offenbar mehrere Duzend Menschen nach Gränichen. Die Liebegg stand einen Tag lang im Rampenlicht. Tags darauf war der Monolith wieder weg.

Gelüftet wurde das Rätsel wenige Tage später: Hinter der Aktion standen die drei KMU-Geschäftsführer Luca Arber (Aworks), René Fasler (Fasler AG) und Michael Klauser (Blue Yeti Studios). Der Monolith wurde versteigert, fünf Monate danach seien «die glücklichen Auktionsgewinner immer noch hellauf begeistert», wie die Verantwortlichen schreiben. Den Auktionsgewinn von 5000 Franken haben die drei «Lausbuben» wie angekündigt gespendet. Den von ihnen auf 6000 Franken aufgerundeten Betrag gaben sie nun weiter an die Stiftung Theodora, den Verband «Procap» für Menschen mit Behinderungen, dem Verein für schutzbedürftige Hunde und dem Frauenverein Gränichen.

Die feierlichen Checkübergaben fanden inzwischen statt, unter anderem bei der Klinik für Kinder und Jugendliche des Kantonsspitals Aarau, wo die «Traumdoktoren» der Stiftung Theodora die kleinen Patienten besuchen und ihnen Momente des Lachens schenken. «Spenden soll nicht nur in der Weihnachtszeit aktuell sein», sagen die Monolith-Verantwortlichen, die damit auch andere zum Spenden aufmuntern wollen. (dvi)