Gestaltungsplan präsentiert
Ein Kick für das neue Aarauer Stadion

Weniger Parkplätze, Ortsbürger als mögliche Hochhaus-Investoren: So gibt der Stadtrat Aarau dem Stadion Torfeld Süd Schub. Am Dienstagabend wurde der Gestaltungsplan vorgestellt.

Nadja Rohner, Urs Helbling
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Die vier Hochhäuser (im Vordergrund mit einem möglichen Hotel dazwischen), das Stadion und die Passerelle über die Gleise, wie sie das Stadtmodell zeigt.

Die vier Hochhäuser (im Vordergrund mit einem möglichen Hotel dazwischen), das Stadion und die Passerelle über die Gleise, wie sie das Stadtmodell zeigt.

Urs Helbling

Deutliche Fortschritte bei den Planungsarbeiten für das Aarauer Stadion-Quartier Torfeld Süd: Der Stadtrat hat am Montag nicht nur die «Teiländerung Nutzungsplanung Torfeld Süd» verabschiedet, sondern gleichzeitig auch den Gestaltungsplan zur öffentlichen Auflage freigegeben. Vom 3. Juni bis zum 2. Juli können alle, die ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen können, Einsprachen machen. Also im Wesentlichen die Nachbarn, aber auch Organisationen mit Verbandsbeschwerderecht.

Der Gestaltungsplan ist bereits im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens öffentlich aufgelegen. Seither hat sich die Zahl der Parkplätze, die realisiert werden sollen, verändert. Der Stadtrat hat sie um etwa 10 Prozent gesenkt. Und eine Modifikation gab es auch beim Anteil von gemeinnützigem Wohnungsbau. Dieser liegt weiterhin bei 20 Prozent (etwa 120 Wohnungen), doch werden als Investoren neu neben Genossenschaften (reiner gemeinnütziger Bau) auch die Ortsbürger- und Einwohnergemeinde Aarau (fast gemeinnütziger Bau) genannt.

29 Mio Franken Querfinanzierung

An einer Orientierungsversammlung stellten Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker, Stadtrat Hanspeter Thür und Stadtbaumeister Jan Hlavica Details aus dem Gestaltungsplan vor. Thür nannte Zahlen zu den Hochhäusern und dem Stadion, wie man sie so noch nicht gehört hat. Das Aarauer Stadion kostet etwa 60 Millionen Franken, gleich viel wie die weitgehend ähnliche Arena in Thun (gebaut auch von der HRS). Die öffentliche Hand und Private stellen 31 Millionen Franken zur Verfügung. 29 Millionen Franken werden als Querfinanzierung aus den Hochhäusern benötigt.

Damit die Investorin HRS diesen Betrag leisten kann, wird ihr statt dem Bau einer Bruttogeschossfläche von 55 000 Quadratmetern (basierend auf der heutigen Zonierung AW5) eine Bruttogeschossfläche von 80 000 Quadratmetern ermöglicht. Der Mehrwert wird in Form der Querfinanzierung abgeschöpft. Der HRS ist es nicht möglich, nur die vier Hochhäuser zu bauen. Sie hat sich vertraglich zur gleichzeitigen Errichtung des Stadions verpflichtet.

Investieren Ortsbürger 35 Mio Franken?

Im Rahmen des Gestaltungsplanverfahrens hat die Stadt der Investorin mehrere Zugeständnisse abgerungen. Im Plan, der im letzten August in die Mitwirkung ging, war etwa der Raumbedarf für die Kinderbetreuung (zwei Abteilungen Kindergarten und drei Abteilungen schulergänzende Tagesstrukturen) festgeschrieben. Zudem müssen 450 Quadratmeter für ein Gemeinschaftszentrum freigehalten werden – schliesslich werden im neuen Quartier 1000 bis 1200 Personen wohnen.

Der genaue Wohnungsmix ist noch nicht festgelegt. Klar ist aber, dass 20 Prozent gemeinnützig sein müssen. Das entspricht in etwa dem kleinsten der vier Türme (58 bis 75 Meter hoch). Der Begriff der Gemeinnützigkeit wird leicht abgeschwächt, indem als mögliche Investoren neu auch die Ortsbürger- und Einwohnergemeinde genannt werden. Insbesondere seitens der Ortsbürgergemeinde scheint es ein Interesse zu geben. So wäre etwa denkbar, dass die Ortsbürger die Hälfte des kleinsten, 70 bis 80 Millionen Franken teuren Hochhauses übernehmen.

Noch 650 bis 700 Parkplätze

Bisher war vorgesehen, das Parkplatzangebot auf 70 Prozent der nach kantonalen und kommunalen Vorschriften zulässigen Anzahl Parkplätze zu reduzieren. Neu wird es noch weiter abgesenkt auf 60 Prozent (gleich wie im benachbarten Aeschbachareal). Das heisst: Es gibt rund 80 Parkplätze weniger. 650 bis 700 statt 730 bis 780 (die genaue Anzahl wird im späteren Baubewilligungsverfahren festgelegt). Alle unterirdisch. Von den Parkplätzen gehören 100 dem Stadion (davon aber nur 15 die ganze Woche).

Der Bau des Stadions wird etwa zwei Jahre dauern. Vorstellbar ist etwa, dass in einer ersten Phase zwei Hochhäuser und die Fussballarena errichtet werden. Wird der ganze Stadtteil ohne Unterbruch realisiert, ist mit vier bis fünf Jahren Bauzeit und Investitionen von 400 bis 450 Millionen zu rechnen.

An der Orientierungsversammlung prallten in der Diskussion die üblichen Stadion-Positionen aufeinander. Stadtrat Thür wies darauf hin, dass jetzt der demokratische Prozess in Gang gesetzt wird – mit einer Volksabstimmung am Schluss. «Zu diesem Projekt kann man Ja oder Nein sagen. Der Stadtrat macht nur einen Vorschlag.» Und Stadtpräsident Hilfiker betonte: «Wir haben entschieden, dass das Torfeld Süd der ideale Standort für das Stadion ist.»

Die unendliche Geschichte des Aarauer Stadions:

Seit über 30 Jahren ist klar, dass der FC Aarau ein neues Stadion braucht. Was bisher geschah, erfahren Sie in der Bildergalerie.
35 Bilder
1985: Cupsieg und Erkenntnis Der FC Aarau feiert 1985 seinen bisher einzigen Cupsieg. Vier Jahre spielt der FCA schon in der Nationalliga A. Es wird klar: Für die höchste Spielklasse ist das Brügglifeld zu klein.
1994: Erstes Projekt Sie nennen es "Vision 2002": Architekt und Ex-Fc-Aarau-Präsident Ernst Lämmli sowie Bauingenieur und Landbesitzer Peter Zubler wollen in Schafisheim ein Stadion in der Kiesgrube bauen. Für 30 Millionen Franken und 20'000 Zuschauer, inklusive Casino.
2000: Mittellandarena Der Gestaltungsplan Mittellandpark wird erarbeitet. Er umfasst das Stadion «Mittellandarena», ein grosses Shopping-Center und Büros. 2006 soll im 70-Millionen-Franken-Stadion im Torfeld Süd gekickt werden.
2001: "Vision 2002" am Ende Das weit fortgeschrittene Projekt scheitert an der Finanzierung, Zonenvorschriften und dem Widerstand "von ein paar wenigen im Verein", wie Lämmli (rechts) in einem Interview sagt.
2003: Mittellandpark nimmt erste Hürde Der Aarauer Einwohnerrat heisst einen Kredit von 900'000 Franken für die Planung des Mittellandparkes deutlich gut.
2005: Niederlage an der Urne Das Aarauer Stimmvolk lehnt das 25-Millionen-Darlehen der Stadt für den Mittellandpark ab. Eine Umfrage ergibt, dass sich die Ablehnung primär gegen das Einkaufszentrum richtet. Wenig später geben die Initianten auf.
2006: Standort Buchs Neben der Sanierung des Brügglifelds und dem Torfeld Süd (Mittellandpark) kommen zwei neue Varianten aufs Tapet. Beide sehen Standorte in Buchs vor: Lostorf und die Obermatte.
2007: Torfeld Süd setzt sich durch Der Aarauer Einwohnerrat genehmigt im Juni einen Kredit von 1,6 Millionen Franken für ein Stadion mit Mantelnutzung im Torfeld Süd. Die Einkaufsfläche ist gegenüber dem Mittellandpark halbiert. Ebenfalls zur Diskussion steht die Buchser Obermatte. Sie findet lediglich bei einer linken Minderheit Anklang. Das Stimmvolk segnet den Kredit im Herbst ab.
2008: Volk sagt Ja Der Souverän der Stadt Aarau stimmt deutlich für einen Betrag von 17 Millionen Franken für ein neues FCA-Stadion im Torfeld Süd. Bauherrin ist die private HRS AG. Vorbild für das Stadion soll die Neuenburger "Maladière" sein (Bild). Insgesamt kostet das Stadion 36 Millionen Franken.
2009: Einsprachen Gegen Gestaltungsplan und Stadion-Baugesuch gehen 41 Einsprachen ein.
13.5.2010: Abstieg Schock für den FC Aarau: Der "unabsteigbare" Klub muss nach einem 1:4 gegen GC und dem gleichzeitigen Sieg von Bellinzona den Gang in die Challenge League antreten. David Marazzi (Bild) wird von seinen Emotionen überwältigt.
13.6.2010: Erneuter Abstimmungserfolg Die Nutzungsplanung "Torfeld Süd" schafft auch die letzte politische Hürde. In einer Referendumsabstimmung heisst das Volk die Spezialzone mit einer Ja-Mehrheit von 69,5 Prozent gut. Das Stadion könnte jetzt eigentlich gebaut werden. Wenn da nicht die Einsprachen wären.
23.2.2011: Kein Asyl für GC Mitten in die Stadionplanung platzt die Meldung, dass die Grasshoppers mit einem Umzug nach Aarau liebäugeln. Die Miete im Letzigrund ist GC zu hoch. Der FCA ersucht den Stadtrat, den Zürchern Asyl zu gewähren – wegen Synergien im geplanten Stadion. Der Stadrat lehnt das Begehren ab. Grund: Die Zusatzbelastung wäre für das Volk nicht zumutbar. Bild: Aarau's Michele Polverino, links, fällt nach im Zweikampf mit GC's Rolf Feltscher im Brügglifeld.
11.5.2011: Einsprachen abgelehnt Jetzt ist der Aargauer Regierungsrat an der Reihe: Die Kantonsregierung weist die verbliebenen Beschwerden vom Sommer 2009 ab und genehmigt sowohl die Spezialzone Torfeld Süd als auch den Gestaltungsplan. Mehrere Bewohner des Aarauer Gönhard-Quartiers ziehen ihre Beschwerde ans kantonale Verwaltungsgericht weiter.
9.12.2011: HRS muss Projekt erneuern Nach dem Entscheid des Einwohnerrates vom 14. November 2011, auf die Realisierung von polysportiven Mantelnutzungen im Stadionkomplex zu verzichten (zu teuer), muss die HRS das Projekt überarbeiten. Das Baugesuch muss ein zweites Mal aufgelegt werden. Die Grundeigentümerin Mobimo rechnet mit der Inbetriebnahme des Stadions im Jahr 2015.
2012: Stadionprojekt komplett überarbeitet Weil gegen das erste Baugesuch viele Einsprachen eingingen, präsentiert die HRS ein völlig überarbeitetes Projekt (Bild). Es ist der dritte Anlauf für ein Stadion im Torfeld Süd. Gegen das neue Projekt gehen vier Einsprachen ein. Drei werden später nach langen Verhandlungen zurückgezogen.
2013: Aufstieg Erfolg auf dem Rasen: Der FC Aarau steigt nach drei Jahren in der Zweitklassigkeit in die Super League auf.
2014: Durchbruch und neue Sorgen Der FCA jubelt: Der Stadtrat erteilt die lang ersehnte Baubewilligung für das Stadion. Doch neues Ungemach folgt sogleich: Der letzte verbliebene Einsprecher reicht Beschwerde gegen die Baubewilligung ein. Er wird als Stadionverhinderer landesweit bekannt, weil der "Blick" seine Identität teilweise aufdeckt. Er findet das geplante Einkaufszentrum zu gross.
2015: Beschwerde-Marathon 2015 ist das Jahr der Justiz im Fall Torfeld Süd: Der Aargauer Regierungsrat weist die Beschwerde des Anwohners am 21. Januar ab. Er zieht vor Verwaltungsgericht, unterliegt und gelangt ans Bundesgericht. Die Bundesrichter entscheiden vorerst, dass das laufende Verfahren keine aufschiebende Wirkung hat. Trotzdem warten Stadt und die Bauherrin HRS mit dem Baubeginn zu. Auch mit einem Ausstandsbegehren scheitert der Anwohner vor Verwaltungs- und Bundesgericht.
29.5.2015: Abstieg Der FC Aarau steigt in die Challenge League ab. Mit einem 3:2-Sieg gegen den FC Thun verabschiedet sich der Klub in die Zweitklassigkeit. Bild: Sandro Burki (links) und Kollegen applaudieren zum letzten Mal in der Super League.
2016: Machtwort Das Bundesgericht weist die Stadionbeschwerde ab. "Endlich: Das Stadion kann gebaut werden", titelt die Aargauer Zeitung. Heute wissen wir: Es ging noch immer nichts.
1.5.2017: Plan B Wegen den Einsprachen, strengeren Auflagen der Liga und neuen Gesetzen kostet das Stadion nun 20 Millionen Franken mehr. Die HRS präsentiert darum den Plan B: kein Einkaufszentrum, dafür Hochhäuser für Wohnungen, Gewerbe und kleine Läden im Erdgeschoss.
15.11.2017: Stadion-Retter? Erster Auftritt von "meinstadion.ch": Die Initianten um den früheren FCA-Präsidenten Michael Hunziker (Bild Mitte) halten nichts vom Plan B. Sie wollen, dass der ursprüngliche Plan umgesetzt wird, damit die am 18. Mai 2018 ablaufende Baubewilligung nicht verfällt. Um das fehlende Geld aufzutreiben, haben sie unter anderem ein Crowdfunding lanciert. Vier Millionen Franken sollen so zusammenkommen.
26.2.2018: Millionenstrafe gefordert "meinstadion.ch" fordert eine Konventionalstrafe von mindestens 5 Millionen Franken für die HRS, sollte diese ihrer Pflicht, dem Stadionbau, nicht nachkommen. HRS hat ein bewilligtes Stadion-Projekt, will aber statt eines Einkaufszentrums Hochhäuser bauen.
6.3.2018: Plan C HRS und "meinstadion.ch" skizzieren einen Plan C. In einer Mitteilung heisst es: "Eine Zwischenfinanzierung soll es ermöglichen, den Stadionbau vom Vorliegen von rechtskräftigen Baubewilligungen von Hochhäusern zu entkoppeln." Damit könnte mit dem Stadionbau begonnen werden, auch wenn für die Hochhäuser keine Baubewilligung vorliegt. Plan C würde rund 40 Millionen Franken kosten. Und Junioren müssen nicht mehr Kissen auf die Sitzflächen der besseren Plätze im Brügglifeld legen.
21.3.2018: Gemeinsam für Plan B Stadt, Bauherrin HRS, FCA und "meinstadion.ch" geben an einer gemeinsamen Medienkonferenz das Versprechen ab: Wir ziehen jetzt alle am gleichen Strick, am Strick Plan B (Stadion mit Hochhäusern). Darum braucht es eine erneute Abstimmung über die BNO-Revision (Bau- und Nutzungsordnung). Ein Ja ist die Voraussetzung für das neue Stadion. Die Bauherrin HRS unterstützt den FCA ausserdem in den nächsten fünf Jahren mit einer Million Franken, zusätzlich zu den bisher jährlich 70'000 Franken.
Plan B: Das Stadion mit Hochhäusern.
31.8.2018: Neues Baugesuch eingereicht Das Baugesuch des angepassten Projekts für das Stadion liegt auf dem Tisch der Aarauer Verwaltung. Das komplette Gesuch für das angepasste Stadion umfasst 20 Büroschachteln. Der Baubeginn für das Stadion erfolgt erst, wenn für die neben dem Stadion geplanten vier Hochhäuser eine rechtskräftige Baubewilligung vorliegt. Voraussetzung dafür ist, dass das Volk der BNO-Revision zustimmen wird.
7.2.2019: Bundesgericht hebt Urteil auf Das Bundesgericht heisst eine Beschwerde von sechs Personen gegen ein Urteil des Aargauer Verwaltungsgericht gut. Dieses hatte eine fristgerechte Eingabe der Beschwerdeführer nicht berücksichtigt. Es hatte den Fehler selbst bemerkt und vor Bundesgericht beantragt, dass die Beschwerde gutgeheissen wird.
3.5.2019: Stadion-Gegner blitzen beim Aargauer Verwaltungsgericht ab Das Aargauer Verwaltungsgericht weist drei Beschwerden zur Revision der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) ab. Darunter auch jene, die es zum zweiten Mal bearbeiten musste, weil es beim ersten Mal das rechtliche Gehör der Beschwerdeführer verletzt hatte. Das Bundesgericht hatte das Urteil darum aufgehoben. Das Stadion geht frühestens in der Saison 2022/2023 in Betrieb.
16.8.2019: Politiker aus dem links-grünen, vereinzelt auch aus dem bürgerlichen Lager lancieren überraschend eine Volksinitiative für einen neuen Stadion-Standort – die Buchser Obermatte kommt wieder ins Gespräch.
26.8.2019: Der Aarauer Einwohnerrat heisst die Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung und den 17-Millionen-Kredit gut. Damit steht der Volksabstimmung im November 2019 nichts mehr im Weg. Im Bild: FDP-Fraktionschef Yannick Berner im FCA-Dress.
24.11.2019: Die Stadt Aarau sagt zu beiden Abstimmungen bezüglich Stadion im Torfeld Süd mit 61 Prozent Ja. Die Auflage der Baugesuche für Stadion, Hochhäuser und Zwischenbau ist frühestens nach den Sommerferien 2020 realistisch.
5.6.2020: Die Auflage des Baugesuches verzögert sich, das Verfahren ist anspruchsvoll und der Druck der Stadion-Gegner weiterhin gross. Es könnte darum sein, dass das Aarauer Stadion erst 2028 steht.

Seit über 30 Jahren ist klar, dass der FC Aarau ein neues Stadion braucht. Was bisher geschah, erfahren Sie in der Bildergalerie.

zvg/nightnurse images, Montage: AZ

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