Aarau
Diese Überbauung soll eine der letzten grossen Industriebrachen ersetzen

In der Telli sollen ab Herbst 2017 drei Etagen Büros und 3600 Quadratmeter Ladenfläche entstehen. Die bestehenden Gebäude entlang der Neumattstrasse sollen im Sommer abgebrochen werden.

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Die grünen Gebäude (l.) entlang der Neumattstrasse werden abgebrochen ...

Die grünen Gebäude (l.) entlang der Neumattstrasse werden abgebrochen ...

Urs Helbling
Gewerbehaus Telli

Gewerbehaus Telli

ZVG

Das Baugesuch liegt bis zum 20. Februar auf. Eine der letzten grossen Industriebrachen der Stadt Aarau soll überbaut werden: das Areal des ehemaligen Speditionsunternehmens Hangartner. In einer ersten Etappe plant die Hanimob, eine Aktiengesellschaft der Familie Hangartner, die Realisierung eines Gewerbekomplexes. Später, irgendwann nach dem Jahr 2020, wenn das Areal von der Arbeits- in die gemischte Zone umgezont sein wird, ist in einer zweiten Etappe der Bau von Wohnungen geplant.

Laut Baugesuch wird das 170 Meter lange Gewerbehaus 32,9 Millionen Franken kosten. In das überhöhte Erdgeschoss sollen Läden oder kundenintensive Dienstleistungsbetriebe einziehen. Es wird 234 Parkplätze geben, davon 195 in einer Einstellhalle. Deren Einfahrt kommt auf die Nordseite, zwischen den Neubau und den städtischen Werkhof, zu liegen. Es ist angedacht, den Komplex an das das künftige Fernwärmenetz Telli der IBAarau anzuschliessen. Die bestehenden Gebäude entlang der Neumattstrasse sollen im Sommer abgebrochen werden. Der Baubeginn dürfte im Herbst erfolgen. Bereits angelaufen ist die Vermarktung des Gewerbehauses, wobei die Investoren noch nichts über künftige Nutzer sagen können. (uhg)