Buchs
Unfallschwerpunkt ist entschärft – und gegen den Schleichverkehr wird auch etwas unternommen

Der Knoten bei der Buchser Bachstrasse ist umgestaltet. Nun folgt das Teilfahrverbot.

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Schwellen und mehr Übersicht: die neue Kreuzung.

Schwellen und mehr Übersicht: die neue Kreuzung.

Bild: nro

(nro) Eigentlich war an der Kreuzung Bachstrasse / Oberdorfstrasse /Brühlstrasse (bei der «Burestube») mal ein überfahrbarer Kreisel geplant. So brachte der Gemeinderat einen Kreditantrag 2018 in den Einwohnerrat. Im Grunde sollte die zu grosszügige Verkehrsfläche verkleinert und so die Sicherheit erhöht werden. Dass das nötig ist, sahen alle Parlamentsmitglieder ein; über die Art und Weise der Ausgestaltung gingen die Meinungen auseinander. Der Kredit wurde genehmigt.

Nur wenige Monate später kam es erneut zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Velofahrer starb. Die Gemeinde nahm diesen Unfall, aber auch die vorgängige kontroverse Diskussion im Einwohnerrat, zum Anlass, die Planung unter Einbezug der Beratungsstelle für Unfallverhütung nochmals anzupassen. Man kam vom Minikreisel-Vorhaben ab. Entstanden und praktisch fertiggestellt ist nun eine strassenräumlich enger gefasste Kreuzung; ein Knoten, der sich optisch von den zuführenden Strassen abhebt.

Wegen der Bauarbeiten, die mit Umleitungen einhergingen, gingen bei der Gemeinde mehrfach Reklamationen ein. Schliesslich wurden Quartierstrassen, die sonst schon unter Schleichverkehr litten, nochmals mehr belastet. Aber die baustellenbedingten Umleitungen sind nun vorüber. Es bleibt vorerst der übliche Schleichverkehr. Nicht mehr lange jedoch: Wie Gemeindeammann Urs ­Affolter an der letzten Einwohnerratssitzung ausführte, wurde im Januar das vom Gemeinderat beschlossene Teilfahrverbot rechtskräftig. Es hatte zuvor einige Einsprachen gegeben, die nun alle vom Tisch sind.

Die Teilfahrverbotszone umfasst praktisch das ganze Gebiet zwischen Tramstrasse und Suhre. Damit sollen Schleichverkehrsrouten (Gysistrasse – Oberdorfstrasse – Bühlstrasse – Tramstrasse, Aarauerstrasse – Bahnstrasse – Steinfeld­stras­se – Bühlstrasse –Tramstrasse) unterbunden werden. «Die Signalisationen sind bestellt», so Urs Affolter. Noch vor den Sommerferien sollen sie montiert werden. Und dann, so der Ammann, werde für die geplagten Anwohner eine spürbare Verbesserung der «unzumutbaren» ­Situation eintreten.