Aarau
"Blumen für die Kunst" lockt über 16'000 Besucher ins Kunsthaus nach Aarau

Die Ausstellung "Blumen für die Kunst" im Aargauer Kunsthaus ist endgültig ein Publikumsrenner. Die nur sechs Tage dauernde Ausstellung zog 16'484 Besucherinnen und Besucher an. Das sind fast 6000 Personen mehr 2016, wie das Kunsthaus am Montag mitteilte.

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Florale Interpretation von Philipp von Arx und Angela Kaspar, Olten zum Werk von John M. Armleder, Staz, 2012
15 Bilder
Blumen für die Kunst 2017
Florale Interpretation von Andreas Geissmann, Untervaz zum Werk von Otto Wyler, Dame im Kimono, 1912
Florale Interpretation von Myrta Frohofer, Unterengstringen zum Werk von Hans Richter, Cello, 1914
Florale Interpretation von Heidi Bisang und Anna Heuer, Solothurn zum Werk von Thomas Flechtner, Higashi-Mokoto, 2004
Florale Interpretation von Sonja Egli, Schwyz zum Werk von Silvia Bächli, Floréal Nr. 9, 1999
Work in Progress im Innenhof Urs P. Twellmann, Bildhauer, Schlosswil tête à tête, zwei Fichten, 700-teilig
Florale Interpretation von Urs Iten, Wettingen zum Werk von Annelies Štrba, Sonja mit Wasserglas, 1991
Florale Interpretation von Martin Grossenbacher und Team, Zürich zum Werk von Karim Noureldin, Play, 2014
Florale Interpretation von Sabrina Hegner, Näfels zum Werk von Cuno Amiet, Bauernfrau, 1906
Florale Interpretation von Otto Mattmann und Ursi Leisibach-Bucher, Hünenberg zum Werk von Paul Camenisch, Das Brautpaar (Oblomow und Oljga), 1928
Florale Interpretation von Ondrej Vystrcil, Bremgarten zum Werk von Dieter Roth, Angefangenes Bild, 1977
Florale Interpretation von Ueli Signer und Florian Seyd, Amsterdam zum Werk von Franz Gertsch, Schwarzwasser, 1990/91
Florale Interpretation von René Mutti, Zürich und Tokyo zum Werk von Olivier Mosset, Ohne Titel, 1980/81
Florale Interpretation von Remy Jaggi, Trélex zum Werk von Andrea Heller, Ohne Titel, 2014

Florale Interpretation von Philipp von Arx und Angela Kaspar, Olten zum Werk von John M. Armleder, Staz, 2012

David Aebi

Vor dem Kunsthaus neben dem Regierungsgebäude bildeten sich an jedem Tag Warteschlangen. Zu sehen waren bei der vierten Auflage von "Blumen für die Kunst" 14 florale Interpretationen von Werken aus der eigenen Sammlung. In diesem Jahr gab es Blumenbilder unter anderem zu Werken von Cuno Amiet, Franz Gertsch und Hans Richter.

Auch die Führungen, Künstlergespräche und der Workshop für Familien waren gemäss Angaben des Kunsthauses ausgebucht. Weil alles so schön und so erfolgreich ist, will das Kunsthaus im März 2018 erneut eine blumige Ausstellung veranstalten. Vorbild ist ein ähnliches Projekt, das seit 30 Jahren am Young Fine Arts Museum in San Francisco stattfindet.