Insgesamt wird damit die Wettbewerbsfähigkeit der Herzmedizin Zürich gestärkt. Davon verspricht sich Zürich eine bessere Ausgangsposition im Kampf um die Verteilung der Spitzenmedizin auf einige wenige Zentren in der Schweiz.

Der Zeithorizont Ende 2013 ist von höchster Wichtigkeit im Hinblick auf das nationale Verteilprogramm, wie Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Ein Entscheid des Beschlussorgans könnte nämlich allenfalls noch in diesem Jahr fallen.

Auch wenn die Umsetzung eine gewisse Zeit in Anspruch nehme, sei eine Inbetriebnahme des Zentrums spätestens Ende 2013 unabdingbar. Wo es eingerichtet wird, ist allerdings noch offen. Angesichts der eingeschränkten Zeitspanne sei es aber ohnehin «nicht mehr möglich, gross zu bauen».

«Keine Varianten mehr»

Infrage komme nur ein Standort, wo Ende 2013 ein Herzzentrum in Betrieb sein könne. Ob in Sachen Standort, Infrastruktur oder Trägerschaft: Man wolle von der Task Force «keine Varianten mehr, sondern eine Lösung für die Bündelung der Herzmedizin-Leistungen», so Heiniger. Im übrigen sei er sehr erfreut, dass es jetzt ein Zusammengehen von Stadt und Kanton gebe.

Dem Steuerungsausschuss gehören je drei Mitglieder des Zürcher Stadtrates und der Kantonsregierung an. Dazu kommt je eine Vertretung des Universitätsspitals und der Universitätsklinik, wie es in einer Mitteilung des Regierungsrates vom Montag heisst. Das Stadtspital Triemli ist mit Gesundheits- und Umweltvorsteherin Claudia Nielsen vertreten.

In der Task-Force arbeiten Vertretungen von Unispital, Uni und Stadtspital Triemli zusammen. Ziel ist eine Stärkung der Herzmedizin in Zürich. Dazu sollen die Leistungen von Uni- und Triemlispital gebündelt werden. So ergeben sich für ein gemeinsames Herzzentrum mehr Fälle, was sich positiv auswirkt auf Qualität und Wirtschaftlichkeit der Leistungserbringer.