Universitätsspital Zürich

Augenheilkunde am Zürcher Universitätsspital feiert 150-jähriges Jubiläum

Die Augenklinik des Universitätsspitals Zürich feiert sein 150-jähriges Bestehen. (Symbolbild)

Die Augenklinik des Universitätsspitals Zürich feiert sein 150-jähriges Bestehen. (Symbolbild)

Die Augenklinik des Universitätsspitals Zürich feiert dieses Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Gefeiert wurde das Jubiläum mit einem Symposium. Zudem präsentiert die Augenklinik bis zum 8. Juni Texte, Fotos und Installationen rund um das Auge.

Die Ausstellung «Big Eyes» veranschauliche Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Augenklinik, teilte das Unispital am Freitag mit. Einen künstlerischen Zugang zum Thema Augenheilkunde eröffneten filmische Arbeiten von Studierenden der Zürcher Hochschule der Künste.

Faszinierende Nahaufnahmen von Augen zeige eine Fotoausstellung, heisst es in der Mitteilung. Zu sehen sind die Ausstellungen bis zum 8. Juni im Foyer Nord 2 an der Frauenklinikstrasse sowie im Wartebereich der Augenklinik.

Risiko für Linsenträger

Mit Innovationen in der Augenheilkunde beschäftigte sich am Freitag an der Augenklinik ein wissenschaftliches Symposium. Auf Einladung von Klinikdirektorin Klara Landau beleuchteten international anerkannte Expertinnen und Experten verschiedene Gebiete der Augenheilkunde.

Präsentiert wurden dabei auch neue Studien, die zeigen, dass das Risiko von Hornhautinfektionen bei Kontaktlinsenträgern fünfmal höher ist, wenn die Linsen über Nacht getragen werden statt nur tagsüber - und dies bei weichen wie bei harten Linsen.

Besonders hoch sei das Risiko schwerer Infektionen bei Linsen, die mehrfach eingesetzt werden, stellte John Dart vom Moorfields Eye Hospital in London fest. Hier komme es etwa zu Verunreinigungen durch verschmutztes Wasser.

Martina Knecht-Bösch von der Augenklinik des Universitätsspitals Zürich stellte die Rekonstruktion zerstörter Hornhaut mittels Stammzellen vor. Dabei wurden Kontaktlinsen als Trägermaterial für die Zellen eingesetzt. Bislang seien 18 Patienten erfolgreich mit der Methode behandelt worden, unerwünschte Nebenwirkungen seien nicht aufgetreten.

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