Als Grund für das Aus des Formats nennt Schawinski den Entscheid Roger Köppels, sich für die Zürcher SVP als Nationalratskandidat aufstellen zu lassen und seine Wahrnehmung, wonach «dieselben politischen Parolen Woche für Woche in immer extremerer Form» vorgetragen worden seien.

Die Debatten seien immer unergiebiger geworden. Die Sendung sei nicht mehr zumutbar gewesen, das hätten die zahllosen Rückmeldungen von Hörern gezeigt.

Anfang Jahr hatte der Radiomacher die Sendung vorübergehend ausfallen lassen. Grund: Schawinski und Köppel waren sich rund um die legendäre SRF-Talkshow Schawinskis mit Satiriker und Köppel-Weltwoche-Intimus Andreas Thiel in die Haare geraten.

Das Format war vor über vier Jahren lanciert worden und laut Radio 1 als «direkte und offene Diskussion zwischen zwei meinungsstarken Journalisten» mit unterschiedlicher Position gedacht. Schawinksi bedauert das Ende der Sendung. In der Mitteilung wird er mit den Worten zitiert, er habe den Entscheid erst nach langem Zögern und vielen Gesprächen gefällt - «aber mein journalistisches Grundverständnis lässt keinen anderen Schluss zu». (tat/sda)

NEU: watson Content Box (JSON Feed)