Das Verwaltungsgericht habe die Beschwerde vollumfänglich abgewiesen, teilte die Sicherheitsdirektion am Mittwoch mit. Der TCS-Camping-Club hatte sich mit seiner Beschwerde gegen die Verkehrsabgabenverordnung gegen die «übermässige Belastung» von Wohnmobilen gewehrt.

Das Stimmvolk hatte im Juni 2012 den geänderten Bemessungsgrundlagen für die Motorfahrzeugsteuern deutlich angenommen. Die neue Regelung bringt eine verursachergerechtere Besteuerung. Neu werden die Verkehrsabgaben für Personen- und Lieferwagen nach Hubraum und Gesamtgewicht bemessen. Ein Bonussystem schafft zudem Anreiz für den Kauf von möglichst umweltschonenden Autos.

Mit dem neuen Gesetz werden die Camper deutlich stärker zur Kasse gebeten. So kostet die Verkehrsabgabe für ein schweres Wohnmobil mit einem Hubraum von 2800 cm3 und 5 Tonnen Gewicht ab dem kommenden Jahr 1543 Franken mehr als bisher. Der TCS-Camping Club erachtete diese Erhöhung als unverhältnismässig, zumal Wohnmobile während rund drei Viertel des Jahres auf Parkplätzen stünden und nur wenige Kilometer zurücklegten.