Die städtischen Behörden bestätigten auf Anfrage einen Artikel der "Neuen Zürcher Zeitung" vom Mittwoch. Hans Josephsohn lebte seit 1939 in Zürich. Der am 20. Mai 1920 im ostpreussischen Königsberg (heute Kaliningrad) geborene Künstler fand hier als jüdischer Flüchtling Aufnahme.

Er liess sich beim Bildhauer Otto Müller ausbilden und eröffnete 1943 sein eigenes Atelier. Einem breiteren Publikum wurde Josephsohn spätestens 1997 mit einer Ausstellung im Zürcher Helmhaus bekannt. Die Schau vereinigte 40 gewaltige in Bronze oder Messing gegossene Rundplastiken, Halbfiguren und Köpfe, sowie Reliefs.